26.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Amazon gegen Alphabet: Spannender Wettlauf um die 1000-Dollar-Marke

 

Amazon gegen Alphabet: Spannender Wettlauf um die 1000-Dollar-Marke
 

Eigentlich könnten die Vorgaben für den DAX kaum besser sein. Nasdaq 100, Nasdaq Composite und S&P 500 kletterten auf frische Bestmarken, der Dow Jones könnte heute nachziehen. Getrieben wird die jüngste Rally an der Wall Street aber vor allem von den Technologiewerten. Hier steht nur eine Frage im Mittelpunkt: Springen zuerst die Aktien des Online-Händlers Amazon oder die Papiere des Suchmaschinenbetreibers Alphabet (Google) über die Schallmauer von 1000 Dollar? Am Donnerstag scheiterte Amazon mit 999 Dollar nur denkbar knapp. Zum Handelsschluss notierten die Papiere bei 993 Dollar, die A-Aktien von Alphabet stehen bei knapp 992 Dollar.

Deutsche Autos haben einen schweren Stand

Hingegen ist die Stimmung am Frankfurter Parkett angeschlagen. Mit 12.600 Punkten steht der DAX recht deutlich unter dem Mitte Mai erreichten Rekordhoch bei 12.841 Zählern. Vor allem von den stark gewichteten Autoaktien ist weiterhin keine Unterstützung zu erwarten. US-Präsident Donald Trump beschwerte sich offenbar über die Millionen von deutschen Autos, die in den USA verkauft werden. Schlechte Nachrichten gibt es zudem für Volkswagen. Die Wolfsburger haben sich wegen dem Dieselskandal dazu verpflichtet, die Elektromobilität in den USA mit einem Milliardenbetrag zu fördern. Die bisherigen Pläne sind nach Meinung der amerikanischen Behörden aber noch unzureichend.

Opec-Deal: Mehr Schein als Sein

Investoren behalten zudem den Ölpreis im Blick. Wie erwartet haben sich die Mitglieder der Opec am Donnerstag auf eine Verlängerung der Förderkürzung um neun Monate verständigt. An den Märkten wurde die Entscheidung mit deutlichen Verlusten quittiert, viele Investoren hatten umfangreichere Maßnahmen erwartet.

Damit bleiben die Aussichten für das schwarze Gold sehr durchwachsen. Grund ist die seit Monaten kräftig steigende US-Ölproduktion: Rund die Hälfte der Opec-Kürzungen wird durch die Amerikaner ausgeglichen. Zudem gewinnen die US-Anbieter kontinuierlich Marktanteile von den Opec- und Nicht-Opec-Ländern. Vollkommen offen ist daher, ob die beschlossenen Produktionskürzungen in den kommenden Monaten auch vollständig umgesetzt werden. Es wäre nicht überraschend, wenn einige Länder sich nicht an die Vereinbarung halten, um nicht noch mehr Marktanteile zu verlieren. Damit überwiegen derzeit eindeutig die Abwärtsrisiken beim Ölpreis.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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