05.07.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Apple, Microsoft, Facebook: Dollar-Effekt nicht unterschätzen

 

Apple, Microsoft, Facebook: Dollar-Effekt nicht unterschätzen
 

Ohne klaren Vorgaben von den Märkten in Übersee startet der DAX nahezu unverändert bei rund 12.400 Punkten. Die erneuten Raketentests von Nordkorea ließen vor allem in Asien verstärkt geopolitische Sorgen aufkommen, sichere Häfen wie Gold bleiben daher im Blick. Technisch haben sich die Perspektiven beim Edelmetall mit dem Rücksetzer unter die fallende 200-Tage-Linie aber eingetrübt, aktuell steht das Mai-Tief bei 1215 Dollar zur Disposition.
Zünglein an der Waage bleiben die Währungsmärkte. Zuletzt war der Euro wieder auf dem Rückzug. Ähnlich wie im Sommer 2016, als das Währungspaar bei rund 1,14 Dollar notierte, bereitet die Aufwertung von rund zehn Prozent seit Jahresbeginn einigen Entscheidungsträgern bei der EZB bereits Kopfschmerzen. Je höher der Euro notiert, desto stärker leidet die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen auf den Weltmärkten.

Profiteure der Dollar-Schwäche

Den amerikanischen Konzernen spielt die Entwicklung hingegen gleich doppelt in die Karten. Tauschen die US-Unternehmen ihre Erträge aus Fremdwährungen in Dollar um, bleiben höhere Gewinne. Zugleich können mit dem schwächeren Greenback US-Güter billiger angeboten werden und sind damit wettbewerbsfähiger, auch dies erhöht die Umsätze. Beide Effekte könnten sich in der anstehenden US-Berichtssaison positiv bemerkbar machen. Facebook erzielt rund die Hälfte der Umsätze im Ausland, bei Apple sind es 65 Prozent, Microsoft kommt sogar auf 75 Prozent.

Was macht die Fed?

Die heutige Tagestendenz dürfte von einigen Konjunkturdaten abhängen. Etwa schwächer als erwartet war der chinesische Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich. Um 16 Uhr folgen die US-Industrieaufträge, Volkswirte rechnen mit einem Rückgang von 0,4 Prozent. Höhepunkt des Tages wird das Protokoll der Juni-Sitzung der amerikanischen Notenbank, das aber erst um 20 Uhr veröffentlich wird. Investoren erhoffen sich neue Hinweise über den weiteren geldpolitischen Kurs.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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