01.06.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Ausblick Juni: Ab der Monatsmitte drohen deutliche Rückschläge

Mit Gewinnen von knapp 1,5 Prozent im Mai entwickelte sich der DAX so wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Doch die Prüfung steht erst noch bevor. Im Juni können die Bären neue Hoffnung schöpfen.
 

Ausblick Juni: Ab der Monatsmitte drohen deutliche Rückschläge
 

Mit Gewinnen von knapp 1,5 Prozent im Mai entwickelte sich der DAX so wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Doch die Prüfung steht erst noch bevor. Im Juni können die Bären neue Hoffnung schöpfen. Seit 2013 beendete der DAX den Sommermonat mit Verlusten: 2013, 2015 und 2016 büßte der Index sogar zwischen vier bis knapp sechs Prozent ein. Die Verlustserie wirkt sich auch deutlich negativ auf die Durchschnittsperformance seit 2007 aus: Mit minus 2,3 Prozent zählt der Juni zu den schlechtesten Monaten im Jahresverlauf, die Gewinnquote liegt bei schwachen 40 Prozent. Nur der August weist ähnlich negative Performance-Werte auf.

Negativ bleibt die Bilanz auch, wenn der US-Präsidentschaftszyklus berücksichtigt wird. In Nachwahljahren neigt der DAX häufig ab der Monatsmitte zu deutlichen Verlusten, erst ab Anfang Juli setzt meist wieder eine Erholung ein. Deutlich zeigt sich der negative saisonale Effekt auch in den Durchschnittsverläufen der amerikanischen Indizes. Seit 1953 dominierten beim S&P 500 in Nachwahljahren im Juni 13 Mal negative Vorzeichen, nur drei Mal legte der Index zu. Etwas besser schneidet hingegen der Nasdaq-Index ab, die Gewinnquote erreicht rund 50 Prozent.

Nikkei vor wichtiger Hürde

Zumindest der Monatsauftakt fällt in Frankfurt leicht positiv aus, der DAX beginnt deutlich über der Marke von 12.600 Punkten. Leicht enttäuschende Daten des chinesischen Einkaufsmanagerindex stehen kräftigen Gewinnen beim Nikkei entgegen. Japans Leitindex notiert wieder knapp unter der 20.000er-Schwelle, die er im Dezember 2015 zuletzt leicht übertroffen hatte. Als richtungsweisend für den Markt dürften sich aber erst einige US-Daten erweisen, die ab dem frühen Nachmittag veröffentlicht werden. Die ADP-Beschäftigtenzahlen um 14.15 Uhr liefern wichtige Hinweise für den morgigen US-Arbeitsmarktbericht. Volkswirte rechnen mit einem Stellenzuwachs von 181.000, nach 177.000 im April. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie um 16 Uhr wird nahezu unverändert bei 54,7 Punkten erwartet.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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