18.03.2019 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Bankaktien und Indexänderungen sorgen für Schwung

Auch in den kommenden Tagen werden sich Anleger mit Neuigkeiten zum Handelsstreit und dem Brexit-Chaos beschäftigen. Allerdings reagiert der Markt inzwischen kaum noch auf neue Meldungen, Investoren wollen endlich Fakten sehen.

Auch in den kommenden Tagen werden sich Anleger mit Neuigkeiten zum Handelsstreit und dem Brexit-Chaos beschäftigen. Allerdings reagiert der Markt inzwischen kaum noch auf neue Meldungen, Investoren wollen endlich Fakten sehen. Dieser Wunsch dürfte vorerst aber nicht in Erfüllung gehen, in dieser Woche stehen weitere Abstimmungen in London an. Und auch das eigentlich für Ende März geplante Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wird wohl frühestens erst im April stattfinden.

Mögliche Fusion sorgt für Wirbel

Am Wochenende bestätigen Commerzbank und Deutsche Bank offiziell die Chancen für eine Fusion auszuloten. Beide Finanzhäuser erklärten zugleich, dass die Beratungen ergebnisoffen geführt werden. Nach Meinung von Beobachtern dürfte die Meldung die gesamte Branche stützen und könnte sich als Auftakt einer Konsolidierungswelle auch auf europäischer Ebene ausweiten. Im vorbörslichen Handel werden die Papiere von Deutscher Bank und Commerzbank deutlich höher erwartet. Wenig Bewegung zeichnet sich hingegen beim DAX ab, im frühen Geschäft steht der Index unverändert bei 11.700 Punkten.

Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht auf der Agenda. Umgesetzt werden heute die Anfang März bekannt gegebenen Änderungen in der Zusammensetzung der Indizes. Die Aktien von Knorr-Bremse und Dialog Semiconductor sind nun im MDAX gelistet. Im Gegenzug wechseln Salzgitter und Schaeffler in den SDAX, im Kleinwerte-Index kommt es zudem zu weiteren Anpassungen. Im DAX ändert sich nichts an der Zusammensetzung.

Anleger werden zudem auf Leoni schauen. Aufgrund trüber Aussichten und operativer Probleme kann der Nürnberger Autozulieferer seine erst kürzlich abgegebene Prognose für das laufende Jahr nicht halten. Finanzvorstand Karl Gadesmann hat sein Vorstandsmandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

Gute Vorgaben

Grundsätzlich bleibt die Stimmung am Aktienmarkt freundlich, die Kursgewinne am Freitag geben Rückenwind. Nach einem verhaltenen Auftakt stieg der Dow Jones um 0,5 Prozent, der Nasdaq 100 zog um 0,9 Prozent an. In Asien verlief der Wochenauftakt ebenfalls sehr erfreulich, die chinesischen Börsen kletterten um 2,5 Prozent. In Tokio verbesserte sich der Nikkei trotz schwacher Export-Daten um 0,6 Prozent.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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