24.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Champagnerlaune und Skepsis

 

Champagnerlaune und Skepsis
 

Besser könnte die Ausgangslage kaum sein: Viele Investoren sind weiterhin eher skeptisch und halten vergleichsweise hohe Bargeldbestände, um bei einer Korrektur günstiger einsteigen zu können. Doch bisher zeigt sich der Markt sehr fest, der DAX bleibt in Sichtweite zur 13.000er-Marke. Auch der gestrige Ifo-Index, der im Mai auf den höchsten Stand seit 1991 kletterte, passt in das Bild einer starken Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.

Kehrseite der Medaille: Viel besser können die Konjunkturdaten kaum noch ausfallen, in den kommenden Monaten ist eher mit einer Abkühlung zu rechnen. In den USA und damit dem Motor der Weltkonjunktur sieht es nicht so rosig aus, die Wirtschaftszahlen waren nach dem ohnehin schwachen Jahresauftakt zuletzt eher durchwachsen. Wichtig bleibt daher das für 20 Uhr angesetzte Protokoll der letzten Fed-Notenbanksitzung. Investoren erhoffen sich Hinweise zur weiteren Geldpolitik.

Vonovia beendet die Berichtssaison

Die Vorgaben für den DAX fallen gemischt aus. Während die US-Indizes Gewinne verbuchten, belastet die Herabstufung Chinas durch die Ratingagentur Moody’s. Auch die Berichtssaison fällt nun als Kurstreiber weg. Als letzter Konzern aus dem DAX öffnete Vonovia vor Handelsbeginn die Bücher. Deutschlands größter Wohnungskonzern legte ebenfalls einen guten Start hin und erhöhte sein Jahresziel.
Unter dem Strich fällt das Fazit sehr erfreulich aus. Seit Jahresbeginn sind die Gewinnschätzungen der Analysten für die 30 DAX-Konzerne um rund sechs Prozent gestiegen. Ein Großteil des DAX-Anstiegs von gut zehn Prozent seit Januar ist daher auch fundamental untermauert.

Opec muss liefern

Fest im Fokus steht zudem der Ölpreis. Die amerikanischen Öl-Lagerbestände um 16.30 Uhr dürften nur auf wenig Interesse stoßen. Die Blicke richten sich viel mehr auf das am Donnerstag anstehende Opec-Treffen in Wien. Offenbar ist nun auch der Irak zu einer Ausweitung der Förderbremse um neun Monate bereit. Gegenwind für den Ölpreis kommt aber aus den USA: Präsident Donald Trump plant in den kommenden zehn Jahren etwa die Hälfte der Notstandsreserven zu verkaufen. Die Zustimmung durch den Kongress ist zwar offen, dennoch dürfte die Gedankenspiele vorerst eine deutliche Erholung beim schwarzen Gold verhindern.



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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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