09.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | DAX-Aktien mit starker Zwischenbilanz

Bisher zeigt sich der Mai an den Börsen sehr freundlich, der DAX lieferte zuletzt eine Serie von Rekorden. Mit dem Wahlergebnis in Frankreich fällt kurzfristig ein wichtiger Unsicherheitsfaktor weg, nun wird sich zeigen, wie nachhaltig der jüngste Anstieg war.
 

DAX-Aktien mit starker Zwischenbilanz

Bisher zeigt sich der Mai an den Börsen sehr freundlich, der DAX lieferte zuletzt eine Serie von Rekorden. Mit dem Wahlergebnis in Frankreich fällt kurzfristig ein wichtiger Unsicherheitsfaktor weg, nun wird sich zeigen, wie nachhaltig der jüngste Anstieg war. Die schwachen Gewinnmitnahmen zum Wochenauftakt stimmen zuversichtlich, der Sieg von Emmanuel Macron war wie erwartet bereits eingepreist. Im frühen Geschäft zeichnen sich ebenfalls keine großen Sprünge ab, der DAX startet bei gut 12.700 Punkten.

Auftakt kann sich sehen lassen

Ob weiteres Kapital nach Europa fließt, hängt nun maßgeblich von der Berichtssaison ab. Mehr als zwei Drittel der DAX-Unternehmen haben bereits ihre Bilanz für das erste Quartal vorgelegt. Bisher zeigt sich deutlich, dass die deutschen Unternehmen stark von der robusten globalen Konjunktur profitieren. Das Gewinnwachstum liegt bei weit über 20 Prozent, rund zwei Drittel der Konzerne übertrafen bisher die Erwartungen. Gerade aus Bewertungssicht bleiben die europäischen Börsen daher interessant für internationale Investoren. Während der US-Leitindex S&P 500 mit einem KGV von 18,5 sehr teuer bezahlt ist, lockt der konjunktursensible DAX mit einem vergleichsweise günstigen Faktor von gut 14.

Commerzbank auf der Gewinnerseite

Die heute vor Handelsbeginn präsentierten Bilanzen fielen allerdings eher durchwachsen aus. Positiv sticht die Commerzbank hervor: Im ersten Quartal verdiente das Finanzhaus vor Steuern rund elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, während Analysten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Auch der Ausblick wurde bestätigt. Mit rund 30 Prozent Gewinn seit Jahresanfang zählt die Aktie zu den besten drei Werten im DAX.

Hingegen kommen die Papiere der Münchener Rück bisher kaum vom Fleck. Zwar verdiente der Rückversicherer im ersten Quartal deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten allerdings mit besseren Zahlen gerechnet. Für das laufende Jahr wird ein Gewinnrückgang auf zwei bis 2,4 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Auch Eon verfehlte die Prognosen des Marktes. Dennoch bestätigte das Management die Ziele für das Gesamtjahr. Etwas besser als erwartet liefen hingegen die Geschäfte bei der Tochter Uniper.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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