08.06.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | DAX, Euro, Pfund: Die Ruhe vor dem Sturm

 

DAX, Euro, Pfund: Die Ruhe vor dem Sturm
 

Zunächst startet der DAX wenig verändert in den Handel, auch an den Märkten in Übersee hielten sich Anleger in Deckung. Zu groß ist die Gefahr, in den kommenden Stunden auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

EZB: Vorsichtige Schritte

Die Krise im Nahen Osten rückt kurzfristig in den Hintergrund, bleibt aber ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor. Zunächst richtet sich der Blick auf die EZB-Zinsentscheidung um 13.45 Uhr und die Pressekonferenz ab 14.30 Uhr. Nach zuletzt starken Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone wird Notenbank-Chef Draghi wohl die nach unten gerichteten Risiken für die Konjunktur streichen, eine Veränderung des geldpolitischen Kurses dürfte er aber noch nicht verkünden. Der Markt denkt hier schon deutlich weiter und rechnet Anfang 2018 mit einer ersten Zinserhöhung oder einer schnellen Reduktion der monatlichen Anleihekäufe. Draghi dürfte aber bemüht sein, keine Erwartungen zu schüren und könnte dies mit niedrigeren Inflationserwartungen untermauern. Die Abwärtsrisiken für den Euro bleiben somit überschaubar, zumal der Dollar wegen politischer Unsicherheiten unter Druck bleibt.

Im Blickpunkt steht die Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs James Comey zur Russland-Affäre vor dem Senat, die um 16 Uhr beginnt. Hier steht der Vorwurf der Justizbehinderung im Raum, für Präsident Donald Trump und seine Regierung könnte die Luft sehr dünn werden. Auf eine bereits gestern veröffentlichte schriftliche Erklärung reagierte der Aktienmarkt erleichtert. Sollte Comey aber heute überraschende Details preisgeben, wären die von den Märkten seit November gefeierten Infrastruktur- und Steuerpläne Trumps wohl vorerst vom Tisch.

Nervenkitzel in der Nacht

Anschließend verschiebt sich der Fokus wieder zurück nach Europa, die Neuwahlen in Großbritannien werden in der Nacht zu Freitag die Märkte in Schwung halten. Als Premierministerin Theresa May Mitte April Neuwahlen ankündigte, schien die Gelegenheit günstig, ihre Position in den Brexit-Verhandlungen zu stärken. Inzwischen sieht die Lage anders aus, May könnte sogar die absolute Mehrheit verlieren. Die Wahllokale schließen um 23 Uhr deutscher Zeit, erste Hochrechnungen dürften kurze Zeit später vorliegen, das endgültige Ergebnis wird zwischen vier bis fünf Uhr morgens erwartet. Am Devisenmarkt bleibt daher das Pfund als Taktgeber für die Märkte stark im Fokus.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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