06.06.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | DAX-Rekordjagd: Nicht alle Aktien ziehen mit

 

DAX-Rekordjagd: Nicht alle Aktien ziehen mit
 

Grundsätzlich zeigt sich der deutsche Aktienmarkt in guter Form: DAX, MDAX, TecDAX und SDAX verbesserten zuletzt ihre Bestmarke. Vor allem die Technologiewerte haben einen Lauf, seit Jahresbeginn rückte das Barometer bereits um 28 Prozent vor. Der MDAX folgt mit knapp 16 Prozent, für den DAX ging es um rund zwölf Prozent aufwärts.

Marktbreite kann nicht restlos überzeugen

Auch unter den 30 Indexmitgliedern in der ersten Liga gibt es größere Unterschiede. Turnaround-Werte wie RWE, Lufthansa und Commerzbank stehen mit Gewinnen von 30 bis 55 Prozent seit Januar derzeit auf dem Treppchen. Knapp die Hälfte der Blue Chips legte bisher prozentual zweistellig zu. Autowerte sind hingegen der große Verlierer, mit minus drei und sieben Prozent rangieren BMW und Daimler am Ende der Performance-Liste. Unter den richtungsweisenden Schwergewichten belastet nur BASF mit Verlusten von vier Prozent. Die jüngsten Gewinnmitnahmen bei Siemens und Allianz wurden hingegen durch Zuwächse bei SAP und Bayer kompensiert.

Zudem notieren noch längst nicht alle Werte im Bereich ihrer Bestmarke. Erst knapp ein Drittel der DAX-Aktien markierte seit Jahresbeginn ein frisches Rekordhoch. Bei einigen Papieren wie Allianz, Commerzbank, Deutsche Telekom, Infineon und Munich Re datiert der Spitzenwert allerdings noch aus dem Jahr 2000. Daimler und Lufthansa stehen sogar rund 40 Prozent unter ihrem 1998 erreichten Hoch.
Gut gefüllte Agenda

Luft für weiter steigende Kurse wäre somit vorhanden, einige Papiere bieten noch reichlich Nachholpotenzial. Kurzfristig dürfte aber Zurückhaltung dominieren: Die jüngsten diplomatischen Spannungen unter den Golfstaaten belasten ebenso wie die EZB-Sitzung und die Wahlen in Großbritannien am Donnerstag. Der Dollar steht weltweit unter Druck, während Gold profitiert. Hingegen beendeten die wichtigsten US-Indizes den gestrigen Handel nahezu unverändert. Für Schlagzeilen sorgte nur die Aktie der Google-Mutter Alphabet, die erstmals mehr als 1000 Dollar kostete.

Aktuelle Unlimited Turbos auf Daimler

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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