04.07.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Dow Jones, DAX: Juli-Bilanz kann sich sehen lassen

Noch steckt der Rückschlag aus der Vorwoche den Bullen in den Knochen. Selbst der positive Wochenauftakt ändert daran wenig, weitere Anschlusskäufe sind wichtig. Ob der DAX auch heute zulegen wird, muss allerdings bezweifelt werden.
 

Dow Jones, DAX: Juli-Bilanz kann sich sehen lassen
 

Noch steckt der Rückschlag aus der Vorwoche den Bullen in den Knochen. Selbst der positive Wochenauftakt ändert daran wenig, weitere Anschlusskäufe sind wichtig. Ob der DAX auch heute zulegen wird, muss allerdings bezweifelt werden. In den USA bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertags geschlossen, entsprechend dünn dürfte der Handel ausfallen. Von der Konjunkturseite sind ebenfalls keine Impulse zu erwarten.

VW bleibt im Vorwärtsgang

Unterstützung liefern die Märkte in Übersee: Nach der Gewinnserie von acht Handelstagen in Folge bei den Ölpreisen kletterte der Dow Jones im Tagesverlauf auf eine neue Bestmarke von 21.562 Punkten, konnte das Niveau aber nicht halten. Auch die jüngste Euro-Schwäche von 1,145 Dollar auf aktuell 1,135 Dollar spricht für den DAX. Bei den Einzelwerten richtet sich der Fokus auf die Autowerte, nachdem die US-Absatzzahlen für Juni insgesamt erneut schwach ausfielen. BMW erreichte nach zwei Monaten mit kräftigen Rückgängen eine Stabilisierung, bei Daimler ging es leicht aufwärts. Gute Geschäfte verzeichnete erneut Volkswagen, der Konzern verkaufte 15 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Juli bietet hohe Gewinnchance

Auch aus saisonaler Sicht haben die Optimisten wieder Oberwasser. Nachdem die Monatsbilanz für den Juni wie so oft in den vergangenen Jahren auch 2017 erneut negativ war, zählt der Juli gerade in Nachwahljahren sogar zu den besten Monaten im Jahresverlauf. Seit 1960 kletterte der Dow Jones im Durchschnitt um knapp zwei Prozent. Größere Rückschläge von mehr als vier Prozent sind sehr selten, entsprechend positiv fällt auch die Bilanz für den DAX aus.

Auf Basis der vergangenen zehn Jahre legte das deutsche Aktienbarometer im Juli um durchschnittlich 2,2 Prozent zu, nur März und April sind noch stärker. Die Gewinnquote von 70 Prozent kann sich ebenfalls sehen lassen, zuletzt verlief der Juli 2014 mit minus 4,3 Prozent negativ. Auch andere Verlaufsmuster wie der Zyklus der 7er-Jahre lassen einen positiven Börsenmonat erwarten. Der Juli ist zugleich der letzte starke Monat, ab August droht kräftiger Gegenwind von statistischer Seite.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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