13.07.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Wie erwartet wird die Fed noch in diesem Jahr mit der Verringerung der 4,5 Billionen Dollar schweren Bilanz beginnen. Wichtiger war aber der Hinweis, dass die Zinsen in den kommenden Jahren nur schrittweise steigen sollen und wohl nicht mehr das Niveau früherer Zyklus erreichen. Ganz nach dem Geschmack der Investoren war auch der Konjunkturbericht der Notenbank (Beige Book). Demnach verzeichnet die US-Wirtschaft ein moderates Wachstum. Der Dow Jones kletterte auf Rekord, noch kräftiger legten Technologie-Aktien zu.
 

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
 

Wie erwartet wird die Fed noch in diesem Jahr mit der Verringerung der 4,5 Billionen Dollar schweren Bilanz beginnen. Wichtiger war aber der Hinweis, dass die Zinsen in den kommenden Jahren nur schrittweise steigen sollen und wohl nicht mehr das Niveau früherer Zyklus erreichen. Ganz nach dem Geschmack der Investoren war auch der Konjunkturbericht der Notenbank (Beige Book). Demnach verzeichnet die US-Wirtschaft ein moderates Wachstum. Der Dow Jones kletterte auf Rekord, noch kräftiger legten Technologie-Aktien zu.

Euro zeigt keine Schwäche
Auch das Kursbild beim DAX bereitet wieder mehr Freude, mit der 12.700er-Region wartet aber noch eine wichtige Barriere auf der Oberseite. Zu Handelsbeginn startet der Markt knapp darunter, besonders der Euro spielt nicht mit. Vom kleinen Schwächeanfall zur Wochenmitte hat sich die Gemeinschaftswährung wieder erholt, ein Ausbruch über die 1,15er-Marke könnte jederzeit erfolgen und würde die Exportwerte im DAX belasten. Investoren behalten zudem die Anleihemärkte im Blick, im frühen Geschäft ziehen die Zinsen der zehnjährigen deutschen Papiere leicht an. Finanzwerte dürften daher gefragt bleiben, während dies für hochverschuldete Unternehmen wie die Versorger und die Telekom schlechte Nachrichten sind.

MDAX mit 51 Aktien
Schwach starten auch die Aktien von Daimler in den Handel. Berichten zufolge hat der Autobauer fast ein Jahrzehnt lang Fahrzeuge mit einem unzulässig hohen Schadstoffausstoß verkauft. Insgesamt sind offenbar mehr als eine Million Autos betroffen, die von 2008 bis 2016 in Europa und den USA verkauft wurden.

In der zweiten Reihe sorgt die Aufspaltung der Metro für Bewegung. Ab heute werden die beiden Nachfolge-Aktien gehandelt, der MDAX wird daher für einen Tag von 50 auf 51 Mitglieder aufgestockt.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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