27.06.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Enttäuschungen im MDAX – Yellen unter Beobachtung

Ohne klare Vorgaben von den Märkten in Übersee präsentiert sich auch der DAX zunächst lustlos. Unterstützung kommt zumindest vom Ölmarkt: Der Preisverfall scheint gestoppt, eine technische Erholung rückt näher. Gesprächsthema auf dem Parkett ist der Börsengang von Vapiano, die Papiere der Restaurantkette sollen zu 23 Euro starten.
 

Enttäuschungen im MDAX – Yellen unter Beobachtung
 

Ohne klare Vorgaben von den Märkten in Übersee präsentiert sich auch der DAX zunächst lustlos. Unterstützung kommt zumindest vom Ölmarkt: Der Preisverfall scheint gestoppt, eine technische Erholung rückt näher. Gesprächsthema auf dem Parkett ist der Börsengang von Vapiano, die Papiere der Restaurantkette sollen zu 23 Euro starten. In der ersten Reihe droht zudem ein schwacher Handelstag für die Aktien der Deutschen Telekom. Die Fusionsgespräche der Tochter T-Mobile US mit Sprint sind bis Ende Juli ausgesetzt. Der US-Mobilfunkanbieter führt derzeit exklusive Verhandlungen mit den Kabelfirmen Charter Communications und Comcast.

Auch bei Stada müssen sich Anleger neu orientieren. Die Übernahme durch die beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven ist geplatzt, am Ende fehlten weniger als zwei Prozent der Aktionärsstimmen, der Kurs steht kräftig unter Druck. Rote Vorzeichen dominieren zudem bei Schaeffler: Wegen einer deutlich schwächeren Entwicklung im zweiten Quartal überraschte der Autozulieferer mit einer Gewinnwarnung.

Wird Yellen vorsichtiger?

Ob hingegen die Tagesbilanz am Gesamtmarkt erfreulich ausfallen wird, dürfte auch von Fed-Chefin Janet Yellen abhängen. Nach zuletzt überwiegend schwächer als erwarteten US-Konjunkturdaten erhoffen sich Anleger von ihrer Rede am Abend neue Hinweise, wie die Fed die Wirtschaftsentwicklung einschätzt. Nicht nur der Anleihemarkt blickt deutlich skeptischer in die Zukunft, auch unter den Währungshütern besteht kein Konsens. Während die Fed bis Ende 2018 vier weitere Zinsschritte in Aussicht stellt und zudem die Bilanzsumme reduzieren will, hält der einflussreiche Präsident der Federal Reserve Bank of St. Louis, James Bullard, eine solche Zinspolitik für nicht angemessen.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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