23.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN - Erste Wetten auf den Weidmann-Trade

Seit dem jüngsten Tief von Anfang April legte der Euro um mehr als sechs Prozent gegen den Dollar zu. Technisch reizt das Währungspaar seinen Spielraum erst langsam aus. Vor allem oberhalb von 1,14 Dollar dürfte es für den Euro schwierig werden, hier beginnt die nördliche Begrenzung der seit Anfang 2015 bestehenden Seitwärtsrange.
 

Erste Wetten auf den Weidmann-Trade
 

Seit dem jüngsten Tief von Anfang April legte der Euro um mehr als sechs Prozent gegen den Dollar zu. Technisch reizt das Währungspaar seinen Spielraum erst langsam aus. Vor allem oberhalb von 1,14 Dollar dürfte es für den Euro schwierig werden, hier beginnt die nördliche Begrenzung der seit Anfang 2015 bestehenden Seitwärtsrange.

Wer folgt auf EZB-Chef Mario Draghi?

Ein Ausbruch ist derzeit noch nicht zu erwarten, die Stimmung für den Euro wird aber zunehmend besser. Sorgen vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone sind seit der Frankreich-Wahl in den Hintergrund gerückt, die Parität ist bereits seit Monaten kein Thema mehr. Vor allem langfristig könnte die Gemeinschaftswährung einige Marktteilnehmer überraschen. Berichten zufolge haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble für Jens Weidmann als neuen EZB-Chef ab 2019 ausgesprochen. Weidmann gilt als scharfer Kritiker der ultralockeren Geldpolitik der EZB. Sollte er tatsächlich in knapp zwei Jahren Mario Draghi ablösen, ist mit einer schnelleren Normalisierung der Zinspolitik zu rechnen. Am Anleihemarkt scheinen einige Investoren auf ein solches Szenario schon zu setzen: Die Rendite bei den Bundesanleihen mit mittlerer Laufzeit zieht bereits leicht an.

Ifo-Index langsam am Limit

Ob der Euro auch heute weiter aufwerten wird, dürfte von einigen wichtigen Konjunkturdaten abhängen. Im Mittelpunkt steht der Ifo-Geschäftsklimaindex um 10 Uhr. Die Aufwärtsbewegung des Gesamtindexes ging zuletzt fast ausschließlich von der Beurteilung der aktuellen Lage aus, die knapp unter dem Rekordhoch aus dem Juli 2011 von 122,2 Punkten steht. Hingegen hat sich die Komponente mit den Geschäftserwartungen zuletzt kaum verbessert. Prognosen zufolge soll der Gesamtindikator im Mai nur leicht auf 113 Punkte zulegen. Zeitgleich erscheint der Einkaufsmanagerindex für Euroland. In den vergangenen Monaten ist die Stimmung bei den Unternehmen deutlich gestiegen, auch hier rechnet der Markt mit einer Atempause.



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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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