25.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Fed-Protokoll treibt den DAX

Kräftige Gewinne bei Finanzwerten wie Goldman Sachs sorgten bereits zur Wochenmitte für freundliche Stimmung an der Wall Street. Der Dow Jones beendete den fünften Tag in Folge im Plus, während der S&P 500 seine Bestmarke nur denkbar knapp verfehlte.
 

Fed-Protokoll treibt den DAX
 

Kräftige Gewinne bei Finanzwerten wie Goldman Sachs sorgten bereits zur Wochenmitte für freundliche Stimmung an der Wall Street. Der Dow Jones beendete den fünften Tag in Folge im Plus, während der S&P 500 seine Bestmarke nur denkbar knapp verfehlte. Hingegen sprang der Technologieindex Nasdaq 100 auf Rekordhoch und setzte seine Rally eindrucksvoll fort.

Was macht die Fed im Juni?

Als Triebfeder erwies sich im späten Geschäft vor allem das Protokoll der letzten Fed-Sitzung. Gemäß der Mitschrift wollen die Notenbanker vor einer Zinserhöhung in diesem Jahr zunächst weitere Hinweise auf eine Festigung des konjunkturellen Aufschwungs sehen. Offenbar scheint der Jahresauftakt einige Währungshüter verunsichert zu haben: Die US-Wirtschaft war im ersten Quartal so schwach gewachsen wie seit drei Jahren nicht mehr. Bisher rechnet der Markt mit einer weiteren Zinserhöhung auf der nächsten Sitzung Mitte Juni. Sollten aber die anstehenden Konjunkturdaten enttäuschen, dürften verstärkt Zweifel aufkommen.

Das überraschend vorsichtige Statement drückte vor allem den Dollar auf breiter Front. Gegen den Euro büßte der Greenback weiter ein und steht knapp unter dem kürzlich erreichten Sechs-Monats-Hoch bei 1,123 Dollar. An den Rohstoffmärkten notieren die Edelmetalle nahezu unverändert, während Öl leichte Aufschläge verzeichnet. Gerüchten zufolge strebt Russland auf der heutigen Opec-Sitzung sogar eine Verlängerung der Förderbremse um zwölf Monate an.

Auto-Aktien kommen nicht zur Ruhe

Auch der DAX profitiert von der guten Stimmung und startet im Bereich der Marke von 12.700 Punkten. Aktien der Autohersteller bleiben weiter unter Beobachtung. Nach Volkswagen schaut die Justiz nun verstärkt auch bei den anderen Herstellern wegen möglicher Manipulationen von Diesel-Abgasen nach. US-Behörden drohen Fiat Chrysler bereits mit Milliardenstrafen, während bei Daimler die Untersuchungen noch laufen. Investoren werden daher die Branchenpapiere trotz der günstigen Bewertung wohl vorerst weiter meiden: Mit minus 6,5 Prozent ist die Daimler-Aktie der schwächste DAX-Wert seit Jahresbeginn.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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