06.07.2017 10:30
Anzeige

MÄRKTE AM MORGEN | Notenbanken lösen Branchenrotation aus

Die Vorgaben für den DAX fallen zum Auftakt wenig inspirierend aus, der Index wird bei rund 12.450 Punkten erwartet. Auch an der Wall Street pendelten die Kurse seitwärts, nur die Technologie-Indizes legten dank starker Chip-Aktien deutlicher zu. Kräftige Verluste von rund sieben Prozent verzeichnete hingegen Tesla. Der Elektroautobauer hatte sein Produktionsziel für das erste Halbjahr nur knapp erreicht.
 

Notenbanken lösen Branchenrotation aus
 

Die Vorgaben für den DAX fallen zum Auftakt wenig inspirierend aus, der Index wird bei rund 12.450 Punkten erwartet. Auch an der Wall Street pendelten die Kurse seitwärts, nur die Technologie-Indizes legten dank starker Chip-Aktien deutlicher zu. Kräftige Verluste von rund sieben Prozent verzeichnete hingegen Tesla. Der Elektroautobauer hatte sein Produktionsziel für das erste Halbjahr nur knapp erreicht.
Neuen Schwung könnten im Tagesverlauf die ADP-Beschäftigtenzahlen als Vorbote des morgigen offiziellen Arbeitsmarktberichts bringen (14.15 Uhr). Schätzungen zufolge hat die Privatwirtschaft 181.000 Jobs geschaffen. Wichtig wird auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich um 16 Uhr. Den Prognosen zufolge soll der Wert leicht auf 56,6 Punkte fallen. Nicht nur am Ölmarkt schauen Anleger zudem um 17 Uhr auf die US-Rohöllagerbestände.

Finanzwerte an der Spitze

Übergeordnet stehen aber neben den geopolitischen Sorgen vor allem die Notenbanken weiter im Fokus. Der Höhepunkt der weltweit expansiven Geldpolitik dürfte vorbei sein, im Gegenzug steigen die Risiken und damit die Unsicherheit. Der seit Ende Juni erfolgte Anstieg der zehnjährigen US-Zinsen von 2,12 auf 2,32 Prozent könnte sich als Auftakt einer stärkeren Bewegung erweisen.

Der Aktienmarkt reagiert bereits auf die Entwicklung bei den Anleihen. Während die großen Indizes seitwärts laufen, profitiert vor allem der Finanzsektor von steigenden Renditen. Commerzbank und Deutsche Bank zeigen im DAX relative Stärke, in den USA steht der Dow Jones US-Banks-Index am Jahreshoch. Auf Sicht von vier Wochen legten die Finanzwerte im Durchschnitt um rund sieben Prozent zu.

Marktbreite lässt nach

Zu den Verlierern zählen die Technologie-Aktien, der Sektor büßte auf Monatssicht um vier Prozent ein. Inzwischen steht der Nasdaq 100-Index an wichtigen Unterstützungen. Unter Druck bleiben zudem zinssensitive Sektoren wie die Versorger und Immobilienwerte. Gleiches gilt für Minenunternehmen, der NYSE Arca Gold Bugs-Index verlor seit dem Hoch von Anfang Juni rund elf Prozent. Ohne die Unterstützung der Schwergewichte aus dem Tech-Bereich dürfte es daher für den Gesamtmarkt schwierig werden, nachhaltig auf neue Bestmarken zu steigen. Erst wenn die Zinsen wieder fallen, hellen sich die Aussichten auf.

Aktuelle Unlimited Turbos auf die Deutsche Bank

LONG (WKN: PR66BH)
Basispreis/
KO-Schwelle
14,8807
Hebel 9,58
Laufzeit Open End
REALTIME PUSHKURSE
 
SHORT (WKN: PR5AF5)
Basispreis/
KO-Schwelle
17,7312
Hebel 11,85
Laufzeit Open End
TRADER'S BOX APP
Kontakt

Hotline: 0800 0 267 267 (kostenfrei)
E-Mail: derivate@bnpparibas.com

www.bnp.de
 
Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

Weitere Nachrichten
BNP Paribas
18.07.2022 15:30
Vorbörslich geben die Bullen weiter Gas, womit der Index sich dem EMA50 bei gut 31.760 Punkten annähern könnte. Dort wurde der Dow Jones zuletzt Ende Mai/Anfang Juni ausgebremst.
18.07.2022 11:00
Etwas darüber verläuft auch der EMA200 Stunde, womit die Luft für die Käufer kurzfristig etwas dünner wird. Ein Pullback in den Unterstützungsbereich um 1,0072 USD sollte heute nicht überraschen.
18.07.2022 10:30
Mit dem Verlassen des Abwärtstrends ist eine stärkere Zwischenerholung bei Brent möglich. Spielraum bietet sich bis in den Bereich der 105,55 USD.