17.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Richtungsweisende Grenzen rücken näher

US-Präsident Donald Trump bestimmt wieder die Schlagzeilen. Dass sich die Regierung angesichts der neuen Vorwürfe noch auf die angekündigten Steuerpläne und Infrastrukturprogramme konzentriert, muss stark bezweifelt werden.
 

Richtungsweisende Grenzen rücken näher

US-Präsident Donald Trump bestimmt wieder die Schlagzeilen. Dass sich die Regierung angesichts der neuen Vorwürfe noch auf die angekündigten Steuerpläne und Infrastrukturprogramme konzentriert, muss stark bezweifelt werden. Damit rückt eine schnelle Verabschiedung immer weiter in die Zukunft, der Dollar steht weltweit unter Druck.

Während Edelmetalle wie Gold und Silber vom schwachen Greenback profitieren, dämpft der starke Euro langsam die Kauflaune am europäischen Aktienmarkt. Am Dienstag punktete der DAX zwar noch mit einem frischen Allzeithoch, zum Handelsschluss ging ihm aber die Luft aus. Zum heutigen Auftakt dominieren ebenfalls Minuszeichen.

Gipfel in Sicht

Auch wenn in der jüngsten Berichtssaison ungewöhnlich viele Firmen die Gewinnerwartungen übertroffen haben, bleiben die Märkte nach der strammen Rally der vergangenen Wochen anfällig für Rücksetzer. Häufig erweisen sich runde Kursmarken als Auslöser für Gewinnmitnahmen. Die Wahrscheinlichkeit ist derzeit durchaus hoch, denn viele Indizes stehen vor wichtigen Schwellen: Der Nikkei steht im Bereich von 20.000 Punkten, auch der breit gefasste Stoxx Europe 600 hat mit der 400-Punkte-Marke wieder die Hochpunkte aus 2000 und 2007 erreicht. Auf der anderen Seite des Atlantiks kämpft der Dow Jones mit der Schwelle bei 21.000, beim S&P 500 steht die 2400er-Region zur Disposition.

Marktbreite auf dem Rückzug

Erfahrungsgemäß werden solche Schwellen nicht im ersten Anlauf überwunden. Gerade beim US-Leitindex scheinen sich langsam Investoren zurückzuziehen. Als der Markt Anfang März erstmals bei 2400 Punkten notierte, behaupteten noch 80 Prozent der Mitglieder im S&P 500 ihre 200-Tage-Linie. Inzwischen ist der Wert auf 64 Prozent gefallen, nur die Schwergewichte halten den Index oben. Die Bedeutung der zehn größten Konzerne ist in den vergangenen zwei Jahren stetig gestiegen: Aktuell steuern sie rund 20 Prozent zum Gesamtwert bei und damit ähnlich viel wie im langfristigen Durchschnitt. Sollten sich allerdings die Geschäftsperspektiven bei einzelnen Schwergewichten verschlechtern, könnte dies spürbar negativ auf den Gesamtmarkt durchschlagen.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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