18.05.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Trump wird zum Börsenschreck

Die Marktreaktionen zur Wochenmitte auf die jüngsten politischen Entwicklungen in Washington fielen eindeutig aus: Investoren verkauften Risikopositionen und flüchteten in sichere Häfen. Kräftige Verluste bei den Finanzwerten drückten den Dow Jones um 1,8 Prozent, zugleich der größte prozentuale Tagesverlust seit September vergangenen Jahres.
 

Trump wird zum Börsenschreck
 

Die Marktreaktionen zur Wochenmitte auf die jüngsten politischen Entwicklungen in Washington fielen eindeutig aus: Investoren verkauften Risikopositionen und flüchteten in sichere Häfen. Kräftige Verluste bei den Finanzwerten drückten den Dow Jones um 1,8 Prozent, zugleich der größte prozentuale Tagesverlust seit September vergangenen Jahres. Noch größere Abschläge verzeichneten die bisher sehr starken Technologie-Aktien. Auch der Dollar wird verkauft, inzwischen ist die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt der Fed im Juni auf gut 60 Prozent gefallen. Sichere Häfen wie der Yen und Schweizer Franken sowie US-Staatsanleihen sind hingegen gesucht. Bei den Rohstoffen legte Gold kräftig zu und steht mit 1260 Dollar vor einer charttechnisch wichtigen Hürde.

Was wird aus den Wirtschaftsplänen?

Vorerst bleibt der Markt im Bann politischer Neuigkeiten aus den USA. Inzwischen taxieren Buchmacher die Wahrscheinlichkeit für eine Amtsenthebung Trumps auf rund 55 Prozent. Eine zügige Umsetzung der angekündigten Steuersenkungs- und Infrastrukturpläne ist vorerst nicht in Sicht. Damit fällt ein wesentlicher Treiber der Aufwärtsbewegung weg.

Merck und Deutsche Bank im Blick

Auch beim DAX zeichnet sich keine schnelle Erholung nach dem gestrigen Rückschlag ab, der Markt startet nahezu unverändert knapp über der Marke von 12.600 Punkten. Unter den Einzelwerten sticht Merck mit Zahlen hervor. Der Pharma- und Chemiekonzern verdiente im ersten Quartal mehr als erwartet. Zudem trugen alle drei Unternehmensbereiche zum Wachstum bei. Die soliden Zahlen bestätigen die bisher gute Entwicklung der Merck-Aktie: Mit Gewinnen von rund zwölf Prozent legten die Papiere etwas kräftiger zu als der DAX.

Zudem lohnt sich ein Blick auf die Aktie der Deutschen Bank. Auf der heutigen Hauptversammlung muss sich das Management erneut auf einige kritische Fragen gefasst machen. Die von einigen Aktionären geforderte Sonderprüfung zum Verhalten der Deutschen Bank vor der Finanzkrise dürfte aber keine Mehrheit finden.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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