07.07.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | US-Arbeitsmarktbericht: Es steht viel auf dem Spiel

Zum Wochenschluss steigt die Nervosität: Wie immer stehen am ersten Freitag im Monat die US-Arbeitsmarktdaten im Blickpunkt. Die Ausgangslage ist heute besonders spannend, nachdem sich der Stellenaufbau in den vergangenen Monaten abgeschwächt hat. Von März bis Mai wurden im Mittel nur 120.000 Jobs geschaffen und damit rund 80.000 weniger als in den Monaten zuvor.
 

US-Arbeitsmarktbericht: Es steht viel auf dem Spiel
 

Zum Wochenschluss steigt die Nervosität: Wie immer stehen am ersten Freitag im Monat die US-Arbeitsmarktdaten im Blickpunkt. Die Ausgangslage ist heute besonders spannend, nachdem sich der Stellenaufbau in den vergangenen Monaten abgeschwächt hat. Von März bis Mai wurden im Mittel nur 120.000 Jobs geschaffen und damit rund 80.000 weniger als in den Monaten zuvor. Die Juni-Zahlen sollen nach Meinung der Analysten hingegen wieder deutlich positiver ausfallen. Erwartet wird ein Stellenplus von 175.000, die Arbeitslosenquote soll stabil bei 4,3 Prozent liegen. Der US-Arbeitsmarkt hat somit fast Vollbeschäftigungsniveau erreicht.

Für Unternehmen wird es daher schwieriger, passende Kandidaten zu finden, was sich mittelfristig in der Lohndynamik niederschlagen dürfte. Bisher enttäuschte das Lohnwachstum, für Juni wird ein Anstieg von nur 0,3 Prozent prognostiziert. Sollten die Zahlen in den kommenden Monaten aber stärker anziehen, könnte dies die Fed ermutigen, eine straffere Geldpolitik zu verfolgen.

Risiken überwiegen

Überrascht der Bericht positiv, würde dies nach zahlreichen schwächeren US-Konjunkturdaten auf eine Belebung deuten und wieder Sorgen entfachen, dass die Fed in den kommenden Monaten zu stark auf die Bremse tritt. Fallen die Zahlen hingegen ähnlich wie der gestrige ADP-Bericht enttäuschend aus, könnte es zu einer deutlich negativen Marktreaktion kommen. Denn dies würde bedeuten, dass die Fed mit ihrer optimistischen Konjunktureinschätzung und Geldpolitik falsch liegt. Zinsanhebungen in einer langsam wachsenden Wirtschaft wären Gift für die Börsen. Die besten Chancen für einen versöhnlichen Wochenschluss sind somit gegeben, wenn die Erwartungen ungefähr erfüllt werden.

Öl und Gold drehen Richtung Süden

Zunächst aber muss der DAX schwache Vorgaben aus den USA und Asien verdauen. Bei den Einzelwerten lohnt sich ein Blick auf Stada: Gerüchten zufolge ist der Hedgefonds Elliott in den Übernahmekampf eingestiegen. Minuszeichen dominieren zudem an den Rohstoffmärkten: Öl profitierte nur kurzzeitig von deutlich gesunkenen US-Rohöllagerbeständen. Am Nachmittag könnten die Daten von Baker Hughes zur Zahl der Ölbohrlöcher für Bewegung sorgen. Gold steht ebenfalls am Scheideweg: Mit 1220 Dollar testet die Feinunze das Mai-Tief. Am Anleihemarkt schauen Investoren auf die zehnjährigen Papiere: Gestern kletterte die Rendite zügig über die bisher hartnäckige Barriere bei rund 0,5 Prozent.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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