06.03.2019 10:30
Anzeige

MÄRKTE AM MORGEN | US-Daten geben die Richtung vor

Trotz zahlreicher negativer Nachrichten erreichte der DAX am Dienstag den höchsten Schlusskurs seit rund vier Monaten. Während relevante Neuigkeiten zur Lösung der Dauerthemen Handelsstreit und Brexit weiter auf sich warten lassen, hoffen Anleger auf wieder anziehende Konjunkturdaten.

Trotz zahlreicher negativer Nachrichten erreichte der DAX am Dienstag den höchsten Schlusskurs seit rund vier Monaten. Während relevante Neuigkeiten zur Lösung der Dauerthemen Handelsstreit und Brexit weiter auf sich warten lassen, hoffen Anleger auf wieder anziehende Konjunkturdaten. Mit den bereits eingeleiteten und noch anstehenden Impulsen für die chinesische Wirtschaft könnten aus Peking bald wieder bessere Nachrichten kommen. Dies wäre für die stark auf den Export ausgerichteten deutschen Firmen ein gutes Zeichen. Zudem erscheint der DAX im internationalen Vergleich noch vergleichsweise günstig bewertet und bietet Nachholpotenzial. Aber das Eis, auf dem die Bullen derzeit tanzen, bleibt dünn. Zur Wochenmitte stehen mit dem ADP Arbeitsmarktbericht, den Zahlen zum Auftragseingang und dem Fed Beige Book am Abend zahlreiche Konjunkturdaten aus den USA unmittelbar bevor.

Anleger in Wartestellung

Der DAX wird vorbörslich nahezu unverändert bei 11.610 Zählern erwartet. In Tokio büßte der Nikkei um rund 0,5 Prozent ein, während die Kurse an den chinesischen Börsen um etwa 1,5 Prozent zulegen und im Rally-Modus bleiben.

Ebenfalls durchwachsen verlief der Handel erneut an den US-Märkten. Dow Jones und Nasdaq 100 pendelten den Tag über seitwärts und schlossen unverändert. Im frühen Handel am Mittwoch liegt der Future auf den S&P 500 rund 0,2 Prozent im Minus. Aktien von General Electric sackten um knapp fünf Prozent ab, nachdem sich Unternehmenschef Larry Culp pessimistisch zu den Aussichten der Kraftwerkssparte geäußert hatte.

Während gute Konjunkturdaten am Dienstag am Aktienmarkt weitgehend verpufften, erreichte der Dollar zum Euro den höchsten Stand seit zwei Wochen. Zudem positionierten sich bereits einige Anleger vor der morgigen EZB-Sitzung. Gold und Öl tendieren hingegen kaum verändert.

MDAX und SDAX mit neuer Zusammensetzung

Knorr-Bremse und Dialog Semiconductor rücken in den MDAX auf, während Salzgitter und Schaeffler in den SDAX absteigen. Zudem sind künftig Baywa, Amadeus Fire, Adva Optical und Varta im SDAX gelistet. DMG Mori, Medigene, VTG und Tele Columbus müssen den Index verlassen. Im DAX und TecDAX ergeben sich keine Änderungen. Die Entscheidungen der Deutschen Börse werden zum 18. März wirksam.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

Weitere Nachrichten
BNP Paribas
18.07.2022 15:30
Vorbörslich geben die Bullen weiter Gas, womit der Index sich dem EMA50 bei gut 31.760 Punkten annähern könnte. Dort wurde der Dow Jones zuletzt Ende Mai/Anfang Juni ausgebremst.
18.07.2022 11:00
Etwas darüber verläuft auch der EMA200 Stunde, womit die Luft für die Käufer kurzfristig etwas dünner wird. Ein Pullback in den Unterstützungsbereich um 1,0072 USD sollte heute nicht überraschen.
18.07.2022 10:30
Mit dem Verlassen des Abwärtstrends ist eine stärkere Zwischenerholung bei Brent möglich. Spielraum bietet sich bis in den Bereich der 105,55 USD.