15.06.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | US-Geldpolitik beschäftigt die Finanzmärkte

Die 13.000er-Marke hat der DAX am Mittwoch mit 12.921 Punkten knapp verpasst und beendete den Handel deutlich unter der neuen Bestmarke. Nach der wenig überzeugenden Entwicklung zur Wochenmitte sollten die Käufer heute aber nachlegen, um ein deutlicheres Schwächesignal zu vermeiden.
 

US-Geldpolitik beschäftigt die Finanzmärkte
 

Die 13.000er-Marke hat der DAX am Mittwoch mit 12.921 Punkten knapp verpasst und beendete den Handel deutlich unter der neuen Bestmarke. Nach der wenig überzeugenden Entwicklung zur Wochenmitte sollten die Käufer heute aber nachlegen, um ein deutlicheres Schwächesignal zu vermeiden. Zum Auftakt startet der DAX nahezu unverändert bei rund 12.800 Punkten. Frische Rekorde sind weiter möglich, auch der international vergleichbare DAX Kursindex hat noch Luft nach oben. Die Bestmarke aus 2015 liegt bei 6340 Punkten, rund 4,5 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Fed bleibt optimistisch

Viele Anleger werden am Vormittag zunächst in Deckung bleiben, die Vorgaben aus den USA fallen durchwachsen aus. Zu den Gewinnern der gestrigen Fed-Zinsentscheidung zählten Finanzwerte, während Technologie-Aktien erneut unter Druck standen. Der Dow Jones erreichte einen weiteren Rekord, für den Nasdaq 100-Index ging es um 0,4 Prozent abwärts.

Zuvor hatte die Fed wie erwartet den Leitzins auf 1,00 bis 1,25 Prozent angehoben, klare Hinweise für die nächste Erhöhung gab es allerdings nicht. Die Währungshüter planen bis zum Jahresende mit einem weiteren Zinsschritt, der Markt rechnet hingegen mit einer längeren Pause. Zumindest in der Vergangenheit waren die deutlich vorsichtigeren Zinsprognosen der Investoren zutreffender. Zudem beginnt wohl noch in diesem Jahr die Reduzierung der rund 4,5 Billionen Dollar schweren Bilanzsumme, sofern sich die Wirtschaft wie erwartet entwickelt.

Fazit: Auch im zweiten Halbjahr wird die Notenbankpolitik der Fed die Märkte in Atem halten. Der Euro steht nach der gestrigen Berg- und Talfahrt nahezu unverändert bei 1,12 Dollar, auch am Ölmarkt beruhigt sich die Lage nach dem Absturz zur Wochenmitte.

Neue Impulse am Nachmittag

Auch sonst ist die Agenda für heute gut gefüllt. Während von der Zinssitzung der Bank of England (13.00 Uhr) wohl kaum Impulse ausgehen, könnten zahlreiche US-Konjunkturdaten am Nachmittag für einen lebhaften Handel sorgen. Der Empire State Index dürfte nach dem Rückgang auf minus 1,0 eine Erholung auf 5,2 Punkte zeigen. Hingegen sehen die Konsensschätzungen den ebenfalls um 14.30 Uhr anstehenden Industrieindex für die Region Philadelphia mit 25 Zählern unter dem vorherigen Niveau von 38,8. Auch die Industrieproduktion um 15.15 Uhr wird im Vergleich zum Vormonatswert schwächer erwartet.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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