10.07.2017 10:30
Anzeige

MÄRKTE AM MORGEN | Vorlaufindikator für den Aktienmarkt sendet Warnsignal

Die richtungsweisende Rendite zehnjähriger Bunds hat sich in zwei Wochen mehr als verdoppelt und notiert mit knapp 0,6 Prozent auf dem höchsten Stand seit Ende 2015. Dennoch wird ein schwindelerregendes KGV von rund 170 aufgerufen. Ähnlich die Situation im Euroraum: Anleger in Euro-Staatsanleihen müssen rund 85 Jahre warten, bis der Einsatz wieder eingespielt ist. Auch in den USA sieht die Lage nur unwesentlich besser aus: Zehnjährige US-Staatsanleihen werfen rund 2,4 Prozent ab und werden mit einem KGV von gut 40 gehandelt.
 

Vorlaufindikator für den Aktienmarkt sendet Warnsignal
 

Die richtungsweisende Rendite zehnjähriger Bunds hat sich in zwei Wochen mehr als verdoppelt und notiert mit knapp 0,6 Prozent auf dem höchsten Stand seit Ende 2015. Dennoch wird ein schwindelerregendes KGV von rund 170 aufgerufen. Ähnlich die Situation im Euroraum: Anleger in Euro-Staatsanleihen müssen rund 85 Jahre warten, bis der Einsatz wieder eingespielt ist. Auch in den USA sieht die Lage nur unwesentlich besser aus: Zehnjährige US-Staatsanleihen werfen rund 2,4 Prozent ab und werden mit einem KGV von gut 40 gehandelt.

Zuverlässiger Vorlaufindikator
Für die Aktienmärkte erwies sich schon mehrfach die Entwicklung der Rendite bei den zehnjährigen amerikanischen und deutschen Anleihen als guter Signalgeber. Kurz bevor wichtige Indizes wie der Dow Jones zur Jahrtausendwende, in 2007 sowie in 2011 markante Hochpunkte erreichten, verringerte sich die Renditedifferenz zwischen den amerikanischen und deutschen Papieren. In den vergangenen Monaten war der Spread erneut auf dem Rückzug: Ende 2016 wurden US-Scheine noch mit einem rekordhohen Aufschlag von 238 Basispunkten gehandelt. Aktuell ist die Differenz auf rund 180 Basispunkte gefallen. Bleibt die Warnfunktion gültig, wäre mittelfristig mit deutlich fallenden Kursen am Aktienmarkt zu rechnen.

Euro dämpft die Kauflaune

Zumindest der Wochenauftakt dürfte aber freundlich ausfallen, nachdem der DAX in der Vorwoche das ehemalige Rekordhoch vom April 2015 verteidigte. Grüne Vorzeichen dominierten auch in den USA sowie an den asiatischen Märkten, gefragt waren vor allem Technologie-Titel. Große Freudensprünge sind beim DAX aber nicht zu erwarten: Der Euro steht mit 1,14 Dollar weiterhin in Reichweite des kürzlich markierten Hochs und damit am oberen Rand der seit Anfang 2015 bestehenden Seitwärtsbewegung.

Aktuelle Unlimited Turbos auf Gold

LONG (WKN: BP8MFZ)
Basispreis/
KO-Schwelle
1.084,7029
Hebel 9,85
Laufzeit Open End
REALTIME PUSHKURSE
 
SHORT (WKN: PB7E4K)
Basispreis/
KO-Schwelle
1.328,8351
Hebel 9,82
Laufzeit Open End
TRADER'S BOX APP
Kontakt

Hotline: 0800 0 267 267 (kostenfrei)
E-Mail: derivate@bnpparibas.com

www.bnp.de
 
Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

Weitere Nachrichten
BNP Paribas
18.07.2022 15:30
Vorbörslich geben die Bullen weiter Gas, womit der Index sich dem EMA50 bei gut 31.760 Punkten annähern könnte. Dort wurde der Dow Jones zuletzt Ende Mai/Anfang Juni ausgebremst.
18.07.2022 11:00
Etwas darüber verläuft auch der EMA200 Stunde, womit die Luft für die Käufer kurzfristig etwas dünner wird. Ein Pullback in den Unterstützungsbereich um 1,0072 USD sollte heute nicht überraschen.
18.07.2022 10:30
Mit dem Verlassen des Abwärtstrends ist eine stärkere Zwischenerholung bei Brent möglich. Spielraum bietet sich bis in den Bereich der 105,55 USD.