02.06.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Weichenstellung steht unmittelbar bevor

Der erste Freitag im Monat ist nicht nur für Trader ein ganz besonderer Tag: Um 14.30 Uhr werden mit den US-Arbeitsmarktdaten die wichtigsten Konjunkturzahlen im Monatsverlauf veröffentlicht.
 

Weichenstellung steht unmittelbar bevor
 

Der erste Freitag im Monat ist nicht nur für Trader ein ganz besonderer Tag: Um 14.30 Uhr werden mit den US-Arbeitsmarktdaten die wichtigsten Konjunkturzahlen im Monatsverlauf veröffentlicht. Kräftige Bewegungen sind aber zumindest beim DAX inzwischen eher die Ausnahme. Seit Jahresbeginn beendete der Index den Tag der Veröffentlichung drei Mal mit leichten Aufschlägen von 0,1 bis 0,6 Prozent. Die letzte deutliche Kursreaktion gab es am 2. September 2016 mit plus 1,4 Prozent.

Zinserhöhung in Sicht

Deutlich volatiler waren hingegen die jüngst gemeldeten Arbeitsmarktdaten. Nach dem deutlichen Rückgang des Stellenzuwachses im März auf 79.000 lag der April-Wert wieder bei 211.000. Auch im Mai sollte sich der Trend eines kräftigen Beschäftigungsaufbaus nicht ändern, die Prognosen liegen bei einem Stellenplus von 186.000. Bereits gestern überraschten die ADP-Daten positiv. Auch die Arbeitslosenquote dürfte unverändert bei niedrigen 4,4 Prozent verharren. Sollten die Erwartungen mehr oder weniger erfüllt werden, erscheint eine Leitzinserhöhung am 14. Juni nahezu sicher. Aktuell ist der Schritt bereits eingepreist, rund 90 Prozent der Marktteilnehmer rechnen mit einer Anpassung um 25 Basispunkte.

VW und Daimler im Visier

Gute Vorgaben kommen für den DAX von den Börsen in Übersee. S&P 500 sowie Nasdaq Composite markierten neue Rekordhochs, der Dow Jones verfehlte nur knapp die Bestmarke. Auch in Asien dominierten grüne Vorzeichen, der Nikkei steht erstmals seit Ende 2015 über die Marke von 20.000 Punkten. Der deutsche Leitindex startet ebenfalls deutlich fester in den Handel und überwindet die Hürde bei 12.700 Punkten.
Angeschlagen bleibt die Stimmung hingegen bei den Autowerten. Der US-Fahrzeugmarkt zeigte sich im Mai durchwachsen, auch für die deutschen Hersteller lief es nicht rund. BMW verkaufte rund elf Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahresmonat, Daimler verzeichnete bei der Marke Mercedes-Benz einen Rückgang von gut acht Prozent. Der Absatz von Volkswagen kletterte hingegen um 4,3 Prozent. Zudem sorgt der Dieselskandal für Zündstoff: In den USA wurde eine Sammelklage gegen Daimler zugelassen. In Deutschland muss sich die VW-Tochter Audi neuen Vorwürfen des Bundesverkehrsministers stellen.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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