05.07.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Aktien von Daimler, BMW und VW erholen sich

Wegen des Feiertags in den USA war der DAX-Handel am Mittwoch ziemlich ruhig. Am Ende stand bei dem Index ein Minus von 0,3 Prozent zu Buche. Zu den größten Gewinnern gehörten wie schon in den Vortagen die Aktien von E.ON und RWE, nachdem die Strompreise an der Leipziger Strombörse EEX gestiegen sind.

Wegen des Feiertags in den USA war der DAX-Handel am Mittwoch ziemlich ruhig. Am Ende stand bei dem Index ein Minus von 0,3 Prozent zu Buche. Zu den größten Gewinnern gehörten wie schon in den Vortagen die Aktien von E.ON und RWE, nachdem die Strompreise an der Leipziger Strombörse EEX gestiegen sind. Der Euro war zwischenzeitlich ein wenig gegenüber dem Dollar gestiegen nach einem Medienbericht, dass ein paar Notenbanker der EZB unzufrieden damit seien, dass Investoren die erste Zinserhöhung erst für Dezember 2019 einpreisen würden. Schlusslicht im DAX war die Aktie von Fresenius Medical Care nach einem kritischen Analystenkommentar. Die Experten warnten vor steigenden Löhnen in den USA.

Autoaktien im Fokus

Laut einem Medienbericht haben sich die Topmanager der deutschen Autoindustrie am Mittwoch mit US-Botschafter Richard Grenell getroffen und über den Handelskrieg gesprochen. Demnach hätten die Manager deutlich gemacht, dass sie sich einen Abbau der hohen europäischen Zölle auf Autos aus den USA vorstellen könnten. An dem Treffen hätten Daimler-Chef Dieter-Zetsche, Harald Krüger (BMW), Herbert Diess (Volkswagen) und Elmar Degenhart (Continental) teilgenommen. Vorbörslich legen die Autoaktien deutlich zu. Hingegen hatte die EU zuletzt gedroht, dass sie auf mögliche US-Strafzölle auf Autos aus Europa mit Strafzöllen von 300 Mrd. Dollar auf US-Produkte reagieren könnte. Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum Deutschlands für 2018 vor allem wegen des Handelskriegs von 2,5 Prozent auf 2,2 Prozent gesenkt.

Trump fordert OPEC zur Produktionssteigerung auf

Der DAX notiert vorbörslich bei 12.320 Punkten. Der Brent-Preis sinkt leicht auf 77,8 Dollar je Barrel. US-Präsident Donald Trump hat die OPEC abermals aufgefordert, mehr Öl zu fördern. Der Goldpreis liegt bei 1.256,0 Dollar je Unze.
Um 14.15 Uhr gibt ADP den US-Arbeitsmarktbericht bekannt. Der Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor folgt um 16 Uhr und um 17 Uhr die US-Öllagerdaten. Um 20 Uhr veröffentlicht die US-Notenbank die Mitschrift der Sitzung.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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