11.05.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Apple und Nvidia stehen im Fokus

Für viele Investoren scheint das „Goldlöckchen“-Szenario an den Börsen zurückgekehrt zu sein. Das ist ein Umfeld niedriger Inflation, in dem die Aktienkurse steigen. Nachdem die gestern vorgelegten Daten zur US-Inflation im Monatsvergleich ein bisschen weniger gestiegen waren als erwartet, sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen gesunken und haben den Dollar gegenüber dem Euro deutlich mit nach unten gezogen.

Für viele Investoren scheint das „Goldlöckchen“-Szenario an den Börsen zurückgekehrt zu sein. Das ist ein Umfeld niedriger Inflation, in dem die Aktienkurse steigen. Nachdem die gestern vorgelegten Daten zur US-Inflation im Monatsvergleich ein bisschen weniger gestiegen waren als erwartet, sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen gesunken und haben den Dollar gegenüber dem Euro deutlich mit nach unten gezogen. Denn Investoren setzen darauf, dass die US-Notenbank die Leitzinsen möglicherweise nicht stärker anheben könnte als die Fed bislang signalisiert hat. Im Gegenzug haben Investoren kräftig bei US-Aktien zugegriffen, woraufhin der S&P500 den Tag mit einem Kursplus von 0,9 Prozent abgeschlossen hat. Während der Index seit dem Tief vom Donnerstag, 3. Mai um 4,8 Prozent nach oben geschossen ist, notieren die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen mit 2,96 Prozent auf dem gleichen Niveau wie damals.

Die Apple-Aktie kletterte gestern auf ein Rekordhoch, womit der Börsenwert 934,1 Mrd. Dollar erreicht und sich zusehends der Marke von einer Billion Dollar nähert. Alphabet und Facebook haben ebenfalls zugelegt. Im Fahrwasser des S&P500 war auch der DAX auf dem Weg nach oben und hat bei dünnem Feiertagshandel die Marke von 13.000 Punkten geknackt. Da störte es Investoren auch nicht, dass in Italien zwei populistische Parteien, die 5-Sterne-Bewegung und die Lega-Partei, versuchen eine Regierung zu bilden. Allerdings war der italienische Aktienmarkt, gemessen am FTSE Mib, um 1,0 Prozent gesunken.

Nvidia legt Zahlen vor

Der Hersteller von Grafikkarten Nvidia hat im vergangenen Quartal den Umsatz um 66 Prozent auf 3,21 Mrd. Dollar gesteigert und damit die Schätzungen der Analysten deutlich übertroffen. So war die Nachfrage aus den Bereichen Spiele (Gaming) und Rechenzentren stark. Die Erlösprognose für das laufende Quartal lag über den Erwartungen der Finanzprofis. Allerdings warnte Vorstandschef Jensen Huang, dass die Nachfrage aus dem Bereich Kryptowährungen um zwei Drittel einbrechen könnte. Wegen der Meldung war die Aktie in den USA nachbörslich unter Druck.

Warten auf die Notenbanker

Vorbörslich notiert der DAX bei 13.020 Punkten. Brent liegt bei 77,30 Dollar je Barrel. Der sinkende Dollar und die sinkenden US-Zinsen stützen den Goldpreis, er notiert bei 1.320 Dollar je Unze. Um 14.30 Uhr beginnt die Rede von James Bullard, dem Chef der Notenbank von St. Louis. Der Vortrag von EZB-Chef Mario Draghi startet um 15.15 Uhr. Um 16 Uhr veröffentlicht die Universität Michigan das US-Verbrauchervertrauen.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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