07.03.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Berg- und Talfahrt an den Aktienmärkten

Auf den kräftigen Auftakt am Montag folgte gestern wieder Ernüchterung an den Aktienmärkten. Der DAX schaute nur kurz über die 12.200er-Schwelle, zur heutigen Eröffnung steht sogar wieder die Marke von 12.000 Punkten zur Disposition.

Auf den kräftigen Auftakt am Montag folgte gestern wieder Ernüchterung an den Aktienmärkten. Der DAX schaute nur kurz über die 12.200er-Schwelle, zur heutigen Eröffnung steht sogar wieder die Marke von 12.000 Punkten zur Disposition. Während die US-Aktienmärkte den Handel nahezu unverändert beendeten, leuchteten an den asiatischen Märkten teilweise tiefrote Vorzeichen auf. In Japan büßten vor allem Stahlaktien ein, der Nikkei verlor 0,8 Prozent. Nach Börsenschluss in den USA reichte der ranghöchste Wirtschaftsberater Gary Cohn seinen Rücktritt ein. Cohn gilt als Befürworter des freien Handels. US-Präsident Donald Trump scheint sich wohl mit seiner Idee, Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, durchzusetzen. In Brüssel berät heute die EU-Kommission über das weitere Vorgehen im Handelsstreit mit den USA.

Euro testet Grenzregion

Die wieder verstärkt aufkeimenden Sorgen vor einem Handelskrieg belasten auch den Dollar. Erstmals seit zwei Wochen steht der Euro wieder über der Marke von 1,24 Dollar und nimmt langsam das Jahreshoch bei etwa 1,253 Dollar ins Visier. Grundsätzlich bleiben die Perspektiven für den Euro auf der Oberseite aber eher durchwachsen, vor der EZB-Sitzung am Donnerstag dürfte eine Richtungsentscheidung nicht mehr erfolgen. Die Dollar-Bullen haben durchaus gute Argumente: So ist die Renditedifferenz zwischen den zehnjährigen deutschen und den US-Staatsanleihen zuletzt wieder gestiegen. Für den Greenback sprechen auch die unverändert sehr hohen Netto-Long-Spekulationen auf einen steigenden Euro. In den vergangenen Jahren waren ähnliche Extremwerte am Terminmarkt häufig vor einer Dollar-Stärke zu beobachten.

Berichtssaison und Konjunkturdaten

Abseits der politischen Börsen dürften die Zahlen der Deutschen Post auf Interesse stoßen. Wie vom Markt erwartet profitierte der Logistiker vom Online-Bestellboom und steigerte 2017 sein operatives Ergebnis. Für das kommende Jahr setzte Vorstandschef Frank Appel die Messlatte etwas höher. Aktionäre sollen von der guten Entwicklung ebenfalls profitieren und erhalten eine von 1,05 Euro auf 1,15 Euro erhöhte Dividende. Am Nachmittag laufen zudem noch einige US-Konjunkturdaten über die Ticker. Vor dem offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag rückt der ADP-Report um 14.15 Uhr in den Mittelpunkt. Um 16.30 Uhr schauen Investoren am Ölmarkt auf den Bericht des Energieministeriums. Gegen 20 Uhr folgt schließlich der Konjunkturbericht der US-Notenbank.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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