03.04.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Bilanzsaison in Deutschland geht dem Ende entgegen

Als Fels in der Brandung kann selbst die Wall Street nicht mehr bezeichnet werden. Für das erste Quartal steht beim Dow Jones ein Abschlag von 2,5 Prozent in der Bilanz, während der Nasdaq-Index um gut zwei Prozent zulegte.

Als Fels in der Brandung kann selbst die Wall Street nicht mehr bezeichnet werden. Für das erste Quartal steht beim Dow Jones ein Abschlag von 2,5 Prozent in der Bilanz, während der Nasdaq-Index um gut zwei Prozent zulegte. Auch der Auftakt in das zweite Quartal verlief denkbar schlecht: Am Montag fiel der Nasdaq 100 um 2,9 Prozent, der breiter aufgestellte S&P 500 notierte zur Schlussglocke erstmals seit Juni 2016 wieder unter der wichtigen 200-Tage-Linie. Der gleitende Durchschnitt wird von vielen Strategen als Demarkationslinie zwischen einem Auf- und Abwärtstrend gesehen. Besonders die deutlichen Verluste bei den Technologietiteln senden negative Signale, der Nasdaq wird gerne eine Vorlauffunktion zugesagt. Eine Korrektur bei den spekulativeren Wachstumswerten wäre auch für die anderen Indizes eine große Belastungsprobe. So enthält der Dow Jones mit Apple, Microsoft, Intel und Cisco Systems einige schwergewichtete Technologiewerte.

Amazon, Tesla und Intel im Abwärtsrausch

Erneut sorgt der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China für schlechte Stimmung. Als Reaktion auf die US-Zölle auf Stahl und Aluminium kündigte China an, 128 US-Produkte mit Zöllen zwischen 15 und 25 Prozent zu belegen. Dazu kommt die anhaltende Unruhe im Technologiesektor. Aktien von Amazon sackten am Montag um mehr als fünf Prozent ab. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt mehrfach negativ zum Handelsriesen geäußert. Ähnlich kräftige Verluste verzeichnete auch die Tesla-Aktie. Der jüngste tödliche Unfall mit einem Tesla sowie schwache Produktionszahlen setzten den Papieren zu. Aktien von Intel waren mit Verlusten von mehr als sechs Prozent das Schlusslicht im Dow Jones. Gerüchten zufolge will Apple ab 2020 statt Intel-Chips eigene Prozessoren in seinen Produkten verwenden.

Gegenwind kam zudem von der Makroseite. So verzeichnete der stark beachtete ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA einen leichten Rücksetzer.

DAX bleibt in der Defensive

Für den DAX sind dies unter dem Strich erneut denkbar schlechte Vorgaben. Vorbörslich wird der Index knapp unter der 12.000er-Schwelle taxiert. Keine Unterstützung bietet der Euro, die Gemeinschaftswährung wird im frühen Geschäft über 1,23 Dollar gehandelt. Um 10 Uhr könnten die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe für Bewegung sorgen. Im Blick bleiben auch die Rohstoffe: Der Brent-Preis steht nach der zuletzt starken Entwicklung deutlich unter Druck, während Gold mit 1330 Dollar im Bereich einer wichtigen Barriere notiert.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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BNP Paribas
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