28.03.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Börsenturbulenzen kehren zurück

Nach dem kräftigen Anstieg vom Montag hat der S&P500 am Dienstag um 1,7 Prozent nachgegeben.

Nach dem kräftigen Anstieg vom Montag hat der S&P500 am Dienstag um 1,7 Prozent nachgegeben. Belastet wurde der Index vor allem durch den Kursrutsch bei Technologie-Aktien nach einem Medienbericht, demnach US-Präsident Donald Trump die Investitionen Chinas in US-Technologie deutlich beschränken wolle. Im Gegenzug sind Investoren in US-Staatsanleihen geflüchtet, woraufhin die Zinsen für zehnjährige Papiere um acht Basispunkte auf 2,77 Prozent eingebrochen sind. Das ist das niedrigste Niveau seit dem 5. Februar. Dennoch ist der Dollar gegenüber dem Euro etwas gestiegen. Die Tesla-Aktie ist um 8,2 Prozent auf ein Zwölf-Monats-Tief gesunken. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB untersucht einen schweren Unfall mit einem Tesla-Fahrzeug in Kalifornien. Einer der wenigen Lichtblicke war das Papier von General Electric nach Spekulationen Warren Buffett könne bei dem angeschlagenen Mischkonzern einsteigen.

US-Technologiesektor bricht ein

Die Twitter-Aktie ist bei großen Umsätzen um 12,0 Prozent abgerutscht. Citron Research hatte geschrieben, der Kurznachrichtendienst werde in diesem Jahr 400 Mio. Dollar durch den Verkauf von Nutzer-Daten generieren und ein Kursziel von 25 Dollar ausgegeben. Das Papier von Nvidia ist um 7,8 Prozent gesunken. Nach einem Unfall eines selbstfahrenden Autos des Online-Vermittlungsdienstes Uber hat Nvidia weltweit die Tests mit Technologie für autonome Fahrzeuge auf Eis gelegt.

US-Daten im Fokus

Vorbörslich notiert der DAX bei 11.870 Punkten. Die Biotechfirma Evotec ist 2017 kräftig gewachsen. Für 2018 geht der TecDAX-Konzern von einem Erlösplus von „mehr als“ 30 Prozent aus, der bereinigte operative Gewinn soll um „etwa“ 30 Prozent zulegen. Der Kursrückschlag am US-Aktienmarkt hat auch den Ölpreis mit nach unten gezogen, der Preis der Sorte Brent liegt bei 68,90 Dollar je Barrel. Hingegen hat der gestiegene Dollar den Goldpreis belastet, er notiert bei 1.341,50 Dollar je Unze. Um 14.30 Uhr schauen Investoren auf die Daten zum Wirtschaftswachstum der USA im vierten Quartal. Die anstehenden Häuserverkäufe folgen um 16 Uhr. Um 16.30 Uhr werden die Daten zu den US-Öllagervorräten veröffentlicht. Die Rede von Raphael Bostic, dem Chef der Notenbank von Atlanta, beginnt um 17.30 Uhr.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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