08.09.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | DAX, Euro, Anleihen, Gold – Entscheidungen rücken näher

Vorerst bleibt alles beim Alten: Vor allem dank der weiterhin zu niedrigen Inflation setzt die EZB ihre expansive Geldpolitik fort. Sollte die Teuerung nicht in den Bereich der Zielmarke von zwei Prozent laufen, könnte das Anleihekaufprogramm auch im nächsten Jahr fortgeführt werden.
 

DAX, Euro, Anleihen, Gold – Entscheidungen rücken näher
 

Vorerst bleibt alles beim Alten: Vor allem dank der weiterhin zu niedrigen Inflation setzt die EZB ihre expansive Geldpolitik fort. Sollte die Teuerung nicht in den Bereich der Zielmarke von zwei Prozent laufen, könnte das Anleihekaufprogramm auch im nächsten Jahr fortgeführt werden. Eine Entscheidung darüber erfolgt wohl auf der nächsten Sitzung am 26. Oktober. Nach Meinung von EZB-Chef Mario Draghi stellt zudem die höhere Euro-Volatilität einen Unsicherheitsfaktor dar, die weitere Entwicklung müsse „beobachtet“ werden. Anders formuliert: Auch wegen der Euro-Rally hält die EZB vorerst die Füße still und wartet ab, wie sich die Aufwertung auf das Wachstum und die Teuerung auswirken. Damit bleibt für die Märkte ein weiterer Unsicherheitsfaktor im Spiel.

Weichenstellungen stehen bevor

Wie so häufig im Spätsommer dürfte die Nervosität somit vorerst hoch bleiben. Viele Basiswerte stehen an wichtigen Schlüsselmarken: Die zehnjährigen US-Anleihen an der Unterstützung bei 2,1 Prozent, Euro/Dollar vor der psychologischen Hürde von 1,20 Dollar, Gold im Bereich des 2016er-Hochs und der DAX an der Barriere bei 12.300 Punkten. Recht schnell wird sich nun zeigen, ob die klassischen sicheren Häfen wie Anleihen, Gold, Euro und Yen weiter zulegen oder Investoren wieder stärker in Risikopositionen gehen.

Nordkorea belastet die Märkte

Die Vorgaben für den DAX fallen zum Wochenschluss durchwachsen aus. Japan meldete enttäuschende BIP-Zahlen, der Nikkei verliert rund ein halbes Prozent. Chinas Exportwachstum lag zudem unter den Prognosen, die Importe überraschten hingegen positiv. Vor dem Wochenende dürften sich viele Investoren zurückhalten. Samstag ist ein wichtiger Feiertag in Nordkorea, weitere Raketentests sind zu erwarten. Der Euro als neuer „sicherer Hafen“ profitiert und steigt auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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