MÄRKTE AM MORGEN | DAX ist auf Erholungskurs
Mit Erleichterung reagieren Investoren auf die Einigung im Asylstreit zwischen CDU und CSU. Der DAX steigt vorbörslich auf 12.330 Punkte. Trotz der Übereinkunft notiert der Euro gegenüber dem Dollar weiterhin in der Nähe der Sechs-Monats-Tiefs. Die Aktien von Allianz und Volkswagen notieren fester. Volkswagen will eine Mrd. Euro in Indien investieren. Ziel ist es, den Marktanteil der Marken Volkswagen und Skoda bis 2025 auf insgesamt bis zu fünf Prozent zu steigern. Der Versicherer Allianz hat ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro beschlossen. Das Programm soll im September abgeschlossen werden.
Der S&P500 hat den gestrigen Handel mit einem Plus von 0,3 Prozent abgeschlossen. Das Handelsvolumen lag allerdings deutlich unter dem Schnitt, hatten doch viele Trader wegen des Feiertags am morgigen 4. Juli freigenommen. Allerdings hat das Thema Handelskrieg viele Investoren weiterhin beschäftigt, will doch die USA am kommenden Freitag Strafzölle von 25 Prozent auf chinesische Güter im Wert von 34 Mrd. Dollar einführen. China hat angekündigt, im gleichen Ausmaß zurückzuschlagen, unter anderem durch Strafzölle auf in den USA produzierte Autos. Gleichzeitig hat die EU gedroht, dass sie auf mögliche US-Strafzölle auf Autos aus Europa mit Strafzöllen auf US-Produkte im Wert von 300 Mrd. Dollar reagieren werde.
Berg- und Talfahrt bei der Tesla-Aktie
Mit kräftigen Gewinnen war die Tesla-Aktie in den gestrigen Handel gestartet. Der Elektroautobauer hat in der vergangenen Woche 5.031 Fahrzeuge des Model 3 produziert und damit das Ziel von Vorstandschef Elon Musk von 5.000 Stück erreicht. Der Firmenlenker will den Wert bis zum Ende des nächsten Monats auf 6.000 steigern. Experten sind allerdings unsicher, ob der Konzern das erreichte Niveau nachhaltig halten kann, zumal rund 20 Prozent der Fahrzeuge des Modell 3 in einer zusätzlicher Montagelinie in einem Zelt neben dem Fabrikgebäude im kalifornischen Fremont hergestellt worden sind. Das Papier beendete den Handel mit einem Minus von 2,3 Prozent.
Goldpreis sinkt auf Elf-Monats-Tief
Mit der Erholung am Aktienmarkt klettert der Brent-Preis auf 77,9 Dollar je Barrel. Hingegen belastet der steigende Dollar den Goldpreis deutlich, mit 1.240 Dollar je Unze notiert er am Elf-Monats-Tief. Um 16 Uhr werden die US-Industrieaufträge bekanntgegeben.
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