11.09.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | DAX kämpft mit der Marke von 12.000 Punkten

Bei ruhigem Handel hat sich der DAX gestern um 0,2 Prozent erholt. Während das Thema Handelskrieg weiterhin über dem Markt schwebt, wurde der Index von den Nachrichten aus Italien gestützt. Finanzminister Giovanni Tria beruhigte Investoren mit Aussagen zum Haushaltsentwurf für 2019.

Bei ruhigem Handel hat sich der DAX gestern um 0,2 Prozent erholt. Während das Thema Handelskrieg weiterhin über dem Markt schwebt, wurde der Index von den Nachrichten aus Italien gestützt. Finanzminister Giovanni Tria beruhigte Investoren mit Aussagen zum Haushaltsentwurf für 2019. Daraufhin sind die Zinsen für zweijährige Anleihen auf 0,75 Prozent eingebrochen.

Der S&P500 hat ebenfalls um 0,2 Prozent zugelegt. Weil Investoren weiter Sorge wegen der geplanten US-Strafzölle auf Produkte aus China haben, hat die Apple-Aktie um 1,4 Prozent nachgegeben. Das war der vierte Tag in Folge mit einem Kursrückgang. Dabei hat der iPhone-Hersteller für morgen zu einem „Special Event“ eingeladen, das um 19 Uhr deutscher Zeit beginnen wird. Laut Medienberichten wird der Konzern dort eine Reihe neuer Produkte vorstellen. Die Tesla-Aktie ist nach dem Kurseinbruch der vergangenen Wochen um 8,5 Prozent gestiegen.

Britisches Pfund springt nach oben

EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat gesagt, dass eine Einigung zwischen der EU und Großbritannien über den Brexit innerhalb von sechs bis acht Wochen „realistisch“ und „möglich“ sei. Nach einer Einigung bis Anfang November könnten anschließend die Parlamente Großbritanniens und der EU dem Vertrag zustimmen. Allerdings warnte Barnier, dass noch etliche Fragen offen seien. Dennoch hat das britische Pfund um 0,8 Prozent gegenüber dem Dollar zugelegt und damit die Mitte August begonnene Erholung fortgesetzt. Mit 1,30 Dollar je Pfund ist es in die Nähe des Zwei-Wochen-Hochs geklettert.

Warten auf den ZEW-Index

Der DAX notiert vorbörslich bei 12.010 Punkten. Der Brent-Preis steigt leicht auf 77,7 Dollar je Barrel, während Gold bei 1.196,1 Dollar je Unze stabil ist. Um 11 Uhr wird der ZEW-Index für Deutschland veröffentlicht.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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