02.07.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | DAX rutscht in die Nähe des Drei-Monats-Tiefs ab

Nachdem sich der DAX am Freitag erholt hatte, gibt er zum heutigen Wochenstart deutlich nach. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen Rücktritt angeboten, falls es im letzten Gespräch keine Einigung mit der CDU im Asylstreit geben sollte. Mit vorbörslichen Kursen von 12.140 Punkten sinkt der DAX in die Nähe des Drei-Monats-Tiefs.

Nachdem sich der DAX am Freitag erholt hatte, gibt er zum heutigen Wochenstart deutlich nach. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen Rücktritt angeboten, falls es im letzten Gespräch keine Einigung mit der CDU im Asylstreit geben sollte. Mit vorbörslichen Kursen von 12.140 Punkten sinkt der DAX in die Nähe des Drei-Monats-Tiefs. Der Euro gibt gegenüber dem Dollar leicht nach und notiert damit in er Nähe des Sechs-Monats-Tiefs. Am Freitag gab es einen Medienbericht, demnach die Deutsche Bank wegen des gesunkenen Börsenwerts bei der Indexüberprüfung im September aus dem Euro Stoxx 50 absteigen könnte.

Der S&P500 war zwar am Freitag mit deutlichen Gewinnen in den Handel gestartet. Kurz vor Handelsende hat er aber fast alle abgegeben, und ist mit einem Plus von lediglich 0,1 Prozent aus dem Handel gegangen. Die Nike-Aktie ist nach den Quartalszahlen um 11,1 Prozent nach oben geschossen.

ThyssenKrupp macht Deal mit Tata Steel perfekt

Der einzige Gewinner ist heute vorbörslich die Aktie von ThyssenKrupp. Der Konzern hat am Samstag nach mehr als zweijährigen Verhandlungen die Verträge für ein Joint-Venture im Stahlbereich mit Tata Steel unterschrieben. Dabei entsteht Europas zweitgrößter Stahlkonzern nach ArcelorMittal. ThyssenKrupp hält daran einen Anteil von 50 Prozent. Die Transaktion muss allerding von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

Einige Einkaufsmanagerindizes im Fokus

US-Präsident Donald Trump hat Saudi-Arabien aufgefordert, die Ölförderung um bis zu 2,0 Mio. Barrel zu erhöhen, um die Produktionsausfälle in Venezuela und die möglichen im Iran zu kompensieren. Saudi-Arabien hat angekündigt, die eigenen Kapazitäten zu nutzen, um für Stabilität am Markt zu sorgen. Der Iran lehnt Trumps Wunsch entschieden ab. Der Brent-Preis sinkt auf 78,3 Dollar je Barrel. Gold fällt auf 1.248 Dollar je Unze und damit in die Nähe des niedrigsten Niveaus seit Mitte Dezember.
Um 9.55 Uhr schauen Investoren auf den Einkaufsmanagerindex für die Industrie Deutschlands, und um 10 Uhr auf jenen für die Euro-Zone. Der Index für die US-Industrie folgt um 16 Uhr. Gleichzeitig werden auch die Zahlen zu den US-Bauausgaben veröffentlicht.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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BNP Paribas
18.07.2022 15:30
Vorbörslich geben die Bullen weiter Gas, womit der Index sich dem EMA50 bei gut 31.760 Punkten annähern könnte. Dort wurde der Dow Jones zuletzt Ende Mai/Anfang Juni ausgebremst.
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18.07.2022 10:30
Mit dem Verlassen des Abwärtstrends ist eine stärkere Zwischenerholung bei Brent möglich. Spielraum bietet sich bis in den Bereich der 105,55 USD.