08.05.2018 10:30
Anzeige

MÄRKTE AM MORGEN | E.ON, Uniper, Münchener Rück und Deutsche Post legen Zahlen vor

Der DAX hat am Montag nahtlos an die Entwicklung der vergangenen Wochen angeknüpft. Schwache Konjunkturdaten aus der Euro-Zone, diesmal zu den Industrieaufträgen aus Deutschland, sorgten dafür, dass der Euro gegenüber dem Dollar im Rückwärtsgang blieb, woraufhin der Index kräftig zugelegt und sich zügig der Marke von 13.000 Punkten genähert hat.

Der DAX hat am Montag nahtlos an die Entwicklung der vergangenen Wochen angeknüpft. Schwache Konjunkturdaten aus der Euro-Zone, diesmal zu den Industrieaufträgen aus Deutschland, sorgten dafür, dass der Euro gegenüber dem Dollar im Rückwärtsgang blieb, woraufhin der Index kräftig zugelegt und sich zügig der Marke von 13.000 Punkten genähert hat. Im Fahrwasser des DAX setzte auch der S&P500 seinen Aufwärtstrend fort, ehe US-Präsident Donald Trump um kurz vor 21 Uhr deutscher Zeit bekanntgab, dass er am Dienstag um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr deutscher Zeit) seine Entscheidung zum Iran-Deal bekanntgeben wird. Daraufhin gab der S&P500 einen Teil seiner vorherigen Gewinne ab und schloss den Handel mit einem Kursplus von 0,35 Prozent. Mit 2.672,63 Punkte liegt er damit in die Nähe der 50-Tage-Linie von 2.679,60 Punkte.

Ölpreis am Mehr-Jahres-Hoch

Auf das höchste Niveau seit November 2014 ist der Preis der US-Ölsorte WTI geklettert. Sorgen bereitet Investoren vor allem, dass US-Präsident Donald Trump den Atom-Deal mit dem Iran aufkündigen könnte. Experten prognostizieren, dass in diesem Fall der Iran innerhalb einiger Monate hunderttausende Barrel Öl pro Tag weniger auf den Weltmarkt liefern könnte als bislang. Das würde für Aufwärtsdruck beim Preis sorgen. Zudem befürchten Experten, dass die Ölproduktion Venezuelas wegen der Wirtschaftskrise weiter sinken könnte. Am 20. Mai sind Präsidentschaftswahlen in Venezuela. Gleichzeitig strebt Saudi-Arabien laut Medienberichten Preise von 80 Dollar pro Barrel an, nicht zuletzt wegen des möglichen Börsengangs von Saudi Aramco.

Zahlen im Fokus

Vorbörslich notiert der DAX bei 12.920 Punkten. Heute legen einige Unternehmen Zahlen vor. E.ON hat im ersten Quartal den bereinigten operativen Gewinn deutlich gesteigert und die Jahresprognose bekräftigt. Hingegen bekommt die ehemalige Tochter Uniper erneute Verzögerungen beim neuen Steinkohlekraftwerk Datteln 4 zu spüren. Daher muss der Kraftwerksbetreiber rund 270 Mio. Euro abschreiben. Dennoch bekräftigte Uniper den Ausblick. Die Münchener Rück hat wegen geringerer Großschäden den Gewinn deutlich gesteigert und die Prognose bekräftigt. Hingegen wurde die Deutsche Post im ersten Quartal vom steigenden Euro, teuren Investitionen und Sonderkosten in der Lieferkettenlogistik belastet. Zudem veröffentlichen heute Beiersdorf, Continental und Zalando die Ergebnisse. Der Goldpreis liegt mit 1.313 Dollar je Unze in der Nähe der Mehr-Monats-Tiefs.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

Weitere Nachrichten
BNP Paribas
18.07.2022 15:30
Vorbörslich geben die Bullen weiter Gas, womit der Index sich dem EMA50 bei gut 31.760 Punkten annähern könnte. Dort wurde der Dow Jones zuletzt Ende Mai/Anfang Juni ausgebremst.
18.07.2022 11:00
Etwas darüber verläuft auch der EMA200 Stunde, womit die Luft für die Käufer kurzfristig etwas dünner wird. Ein Pullback in den Unterstützungsbereich um 1,0072 USD sollte heute nicht überraschen.
18.07.2022 10:30
Mit dem Verlassen des Abwärtstrends ist eine stärkere Zwischenerholung bei Brent möglich. Spielraum bietet sich bis in den Bereich der 105,55 USD.