17.07.2017 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Euro bereitet DAX-Anlegern Sorgen

Am deutschen Aktienmarkt trauen sich Investoren nicht mehr so richtig aus der Deckung. Während Dow Jones und S&P 500 am Freitag ihre Bestmarken verbesserten, fehlen dem DAX rund drei Prozent. Grund dafür ist besonders der unverändert starke Euro.
 

Euro bereitet DAX-Anlegern Sorgen
 

Am deutschen Aktienmarkt trauen sich Investoren nicht mehr so richtig aus der Deckung. Während Dow Jones und S&P 500 am Freitag ihre Bestmarken verbesserten, fehlen dem DAX rund drei Prozent. Grund dafür ist besonders der unverändert starke Euro.


US-Wachstum kühlt sich ab
Auch wenn die EZB vor einer neuen geldpolitischen Weichenstellung erst noch die Inflationsdaten für Juli und August abwarten wird, scheint der weitere Weg klar. Die überraschend robusten Wirtschaftsdaten verbunden mit der Auflösung politischer Risiken lassen den Euro wieder glänzen. Der Zinsunterschied zwischen Europa und den USA wird wohl nicht mehr viel größer werden, zumal die EZB-Notenbanker bereits ankündigten haben, künftig eine weniger expansive Geldpolitik zu verfolgen. Mit der Euro-Aufwertung verschlechtern sich allerdings die Wettbewerbschancen der europäischen Unternehmen auf den Weltmärkten.

In den USA stehen die Zeichen hingegen auf Abschwung. Ende Mai prognostizierte das Konjunkturmodell der Atlanta-Fed für das zweite Quartal ein Wachstum von vier Prozent, aktuell sind es nur noch 2,4 Prozent. Die US-Währungshüter gehen derzeit noch davon aus, im kommenden Jahr die Zinsen im gleichen Tempo zu erhöhen wie in diesem Jahr. Dieser Optimismus wird vom Markt nicht geteilt. Hier dominiert Skepsis, entsprechend steht der Dollar unter Druck.

Rohstoffe bleiben gefragt
Sichere Häfen stehen daher im Fokus, dazu reicht in Blick auf den Goldpreis. Zuletzt löste sich die Feinunze vom jüngsten Tief und eroberte auch die fallende 200-Tage-Linie zurück. Auf Erholungskurs bleiben auch die Ölpreise, Brent steht knapp unter der Marke von 50 Dollar.

Der DAX beginnt die Woche bei rund 12.650 Punkten. Neben den guten Vorgaben aus den USA kommen auch aus Asien erfreuliche Nachrichten. Die chinesische Volkswirtschaft ist im zweiten Quartal mit 6,9 Prozent etwas stärker gewachsen als erwartet.

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BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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