15.08.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Euro fällt auf 14-Monats-Tief

Nach einer Berg- und Talfahrt hat der DAX gestern unverändert geschlossen. Dass sich die türkische Lira deutlich von den Rekordtiefs gegenüber dem Dollar erholt hat, hat den DAX gestützt. Die RWE-Aktie hat nach der Vorlage der Quartalszahlen deutlich zugelegt.

Nach einer Berg- und Talfahrt hat der DAX gestern unverändert geschlossen. Dass sich die türkische Lira deutlich von den Rekordtiefs gegenüber dem Dollar erholt hat, hat den DAX gestützt. Die RWE-Aktie hat nach der Vorlage der Quartalszahlen deutlich zugelegt. Der S&P500 ist um 0,6 Prozent geklettert und hat sich damit den Rekordhochs genähert. Die Tesla-Aktie ist im 2,6 Prozent gesunken. Laut einem Medienbericht hatte Vorstandschef Elon Musk trotz seines Tweets Goldman Sachs noch nicht als Berater für den Börsenrückzug engagiert. Obwohl die Baumarktkette Home Depot die Umsatz- und Gewinnprognose erhöht hat, hat die Aktie um 0,5 Prozent nachgegeben. Die Beteiligungsgesellschaft von Warren Buffett, Berkshire Hathaway, hat im zweiten Quartal den Bestand an Apple-Aktien um 12,4 Mio. aufgestockt, womit der Wert Ende Juni 46,6 Mrd. Dollar erreicht hat.

Korrektur beim Euro weitet sich aus

Nachdem die Türkei-Krise in den vergangenen Tagen für kräftigen Abwärtsdruck auf den Euro gesorgt hatte, ist er am Dienstag um 0,6 Prozent gegenüber dem Dollar gesunken, das war ein 14-Monats-Tief. Investoren haben zudem Sorge, dass der Entwurf der italienischen Regierung für den 2019er-Haushalt einen kräftigen Schuldenanstieg vorsehen könnte. In dem Umfeld sind Anleger in den sicheren Hafen Schweizer Franken geflüchtet. Der Euro sank auf 1,13 Franken je Euro, damit liegt der Euro am 13-Monats-Tief.

Goldpreis ist weiterhin auf Talfahrt

Der DAX notiert vorbörslich bei 12.380 Punkten. Der Brent-Preis gibt leicht nach auf 72,3 Dollar je Barrel. Der Kursrückgang beim Goldpreis weitet sich aus, er fällt auf 1.188 Dollar je Unze.

Um 14.30 Uhr werden die Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht. Die Zahlen zur Industrieproduktion folgen um 15.15 Uhr. Um 16.30 werden die US-Öllagerdaten bekanntgegeben. Nach Börsenschluss in den USA legt Cisco die Ergebnisse vor.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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