15.05.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Fünf auf einen Streich

Aus technischer Sicht hat der DAX in den vergangenen Wochen einige wichtige Hürden genommen, die Lage hat sich deutlich verbessert. Von fundamentaler Seite liegen die Fakten nun ebenfalls bald auf dem Tisch, die Berichtssaison für das Auftaktquartal ist bald gelaufen. In den Vordergrund rücken dann wieder Konjunkturdaten.

Aus technischer Sicht hat der DAX in den vergangenen Wochen einige wichtige Hürden genommen, die Lage hat sich deutlich verbessert. Von fundamentaler Seite liegen die Fakten nun ebenfalls bald auf dem Tisch, die Berichtssaison für das Auftaktquartal ist bald gelaufen. In den Vordergrund rücken dann wieder Konjunkturdaten. Vor allem die Inflationszahlen bleiben ein Unruhefaktor: Über den steigenden Ölpreis könnte die Teuerung anspringen und so auch die Zinsen weiter nach oben führen. Die richtungsweisenden 10-jährigen US-Anleihen kletterten zu Wochenbeginn wieder über die Marke von drei Prozent. An den Aktienmärkten ist dies ein zusätzlicher Risikofaktor, der die Börsen im Sommer bewegen wird.

Konjunkturdaten enttäuschen

Zeichen der Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China bescherten dem Dow Jones am Montag dennoch den achten Gewinntag in Folge. In der Spitze kletterte der Index bis auf wenige Punkte an die 25.000er-Schwelle, bis zur Schlussglocke blieb aber nur ein geringer Aufschlag. Aus Asien kommen hingegen durchwachsene Zahlen: Die Investitionen in China sowie die Einzelhandelsdaten fielen schwächer aus als erwartet, nur die Industrieproduktion überraschte positiv. Eine Abkühlung der Wirtschaft wird zunehmend wahrscheinlich. Das deutsche BIP-Wachstum lag im ersten Quartal mit 0,3 Prozent ebenfalls unter den Markterwartungen. Um 11 Uhr folgt der ZEW-Index, gegen 14.30 Uhr die US-Einzelhandelsumsätze.

Berichtssaison mit Schlussakkord

In Frankfurt beschäftigen sich Anleger zunächst mit zahlreichen Quartalszahlen. RWE kämpfte im ersten Quartal mit geringeren Ergebnissen aus der konventionellen Stromerzeugung, der Nettogewinn lag aber über den Prognosen. Zudem bestätigte der Energiekonzern den Ausblick für das Gesamtjahr, die Umsetzung der Transaktion mit EON geht ebenfalls planmäßig voran. Auch die Allianz sieht sich trotz der schwankenden Finanzmärkte und des starken Euro auf Kurs zu einem operativen Gewinn von mehr als elf Mrd. Euro in diesem Jahr. Die Zahlen zum ersten Quartal lagen zudem leicht über den Erwartungen.

Die Commerzbank verdiente zum Auftakt operativ weniger, steigerte aber dank deutlich gesunkener Steueraufwendungen das Konzernergebnis überraschend kräftig. Bei ThyssenKrupp verliefen die ersten Monate ebenfalls recht gut, Umsatz und bereinigtes Ebit lagen im Rahmen der Analystenprognosen. Hingegen hinterließen der schwache Dollar und Marktanteilsverluste bei Flüssigkristallen deutliche Bremsspuren in der Bilanz von Merck.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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