10.05.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Investoren warten auf US-Inflationsdaten

Obwohl US-Präsident Donald Trump am Dienstag das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt hat, ist der S&P500 am Mittwoch um 0,9 Prozent gestiegen. Die US-Ölsorte WTI ist auf das höchste Niveau seit November 2014 geklettert.

Obwohl US-Präsident Donald Trump am Dienstag das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt hat, ist der S&P500 am Mittwoch um 0,9 Prozent gestiegen. Die US-Ölsorte WTI ist auf das höchste Niveau seit November 2014 geklettert. Neben dem Iran-Thema sorgte für Rückenwind, dass die US-Öllagervorräte in der vergangenen Handelswoche überraschend gesunken sind. Investoren am Aktienmarkt hat es auch nicht gestört, dass die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen auf 3,0 Prozent gestiegen sind. Gleichzeitig ist der Volatilitätsindex VIX auf nur mehr 13,4 Punkten eingebrochen. Das ist das niedrigste Niveau seit 1. Februar, also ein paar Tage bevor der VIX in die Höhe geschossen war. Der DAX wurde gestern von der Siemens-Aktie beflügelt, nachdem sie wegen der Erhöhung der Jahresprognose kräftig geklettert ist.

Vodafone greift Deutsche Telekom an

Vodafone will für 18,4 Mrd. Euro vom US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global die deutsche Tochter Unitymedia, sowie die Liberty-Geschäft in Rumänien, Tschechien und Ungarn übernehmen. Vodafone besitzt seit 2014 mit Kabel Deutschland den Branchenprimus hierzulande und möchte ihn mit der Nummer zwei kombinieren. Damit entstünde deutlich mehr Konkurrenz für die Deutsche Telekom. Allerdings muss die Transaktion von den Wettbewerbshütern genehmigt werden. Mit der Aufrüstung der Fernsehkabel lassen sich zudem hohe Internet-Übertragungsraten erreichen. Telekom-Chef Tim Höttges übte an den Plänen scharfe Kritik und bezeichnete die Übernahme als „wettbewerbsverzerrend.“

US-Inflationsdaten im Fokus

Vorbörslich notiert der DAX bei 12.970 Punkten. Der Goldpreis liegt bei 1.313 Dollar je Unze. Um 13 Uhr gibt die englische Notenbank die Ergebnisse ihrer Sitzung bekommt. Die US-Inflationsdaten werden um 14.30 Uhr veröffentlicht. Sie stehen stark im Fokus der Investoren.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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