26.03.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Investoren warten auf US-Konjunkturdaten

Die zunehmende Sorge, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert, hat am Freitag zu einem Ausverkauf an den US-Börsen geführt, wodurch der DAX kräftig mit nach unten gezogen worden ist.

Die zunehmende Sorge, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert, hat am Freitag zu einem Ausverkauf an den US-Börsen geführt, wodurch der DAX kräftig mit nach unten gezogen worden ist. In dem Umfeld waren Investoren in US-Anleihen geflüchtet, woraufhin die Zinsen für zehnjährige Papiere auf 2,81 Prozent gesunken sind. Damit liegen sie in der Nähe des niedrigsten Niveaus seit 6. Februar. Unter Druck waren vor allem Zykliker, also Unternehmen aus konjunkturabhängigen Sektoren, wie Halbleiter oder Banken, sowie die Technologiewerte nach dem Datenskandal bei Facebook. Im Wochenverlauf ist der S&P500 um 5,9 Prozent gesunken und notiert mit 2.588,26 Punkten knapp über dem Tief vom 8. Februar von 2.581,0 Punkte. Die 200-Tage-Linie liegt bei 2.585,22 Punkte. In dieser verkürzten Handelswoche schauen Investoren vor allem auf die US-Daten zum Wirtschaftswachstum für das vierte Quartal, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Am gleichen Tag werden auch die anstehenden Häuserverkäufe bekannt gegeben. Zudem achten Investoren auf die Reden einiger US-Notenbanker. So spricht morgen Abend Raphael Bostic, der Chef der Notenbank von Atlanta. Mit dem Geschäftsbericht von Nordex am Dienstag geht die Bilanzsaison in Deutschland rapide zu Ende.

Dollar im Rückwärtsgang

In dem Umfeld war der Dollar unter Druck. Mit Kursen von um die 105,0 Yen je Dollar ist er auf das niedrigste Niveau seit November 2016 gesunken. Der fallende Dollar beflügelt den Goldpreis. Mit 1.345,0 Dollar je Unze notiert er knapp unter dem 52-Wochen-Hoch. Der schwache Dollar und die zunehmenden geopolitischen Risiken haben zudem den Ölpreis nach oben getrieben, Brent liegt mit 69,60 Dollar je Barrel in der Nähe des 52-Wochen-Hochs.

US-Notenbanker im Fokus

Vorbörslich notiert der DAX bei 11.900 Punkten. Da es heute keine wichtigen Konjunkturdaten gibt, könnten Investoren um 16.30 Uhr auf den Einkaufsmanagerindex der Notenbank von Dallas schauen. Um 18.30 Uhr beginnt die Rede von William Dudley, dem Chef der Notenbank von New York.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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