06.06.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Italien-Angst lässt DAX-Gewinne verpuffen

Die Nervosität der DAX-Investoren ist zurückgekehrt. Nachdem der neue italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte „radikale“ Veränderungen angekündigt hatte, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, waren bei Investoren die Sorgen vor einem deutlichen Anstieg der Schulden erneut hochgekocht.

Die Nervosität der DAX-Investoren ist zurückgekehrt. Nachdem der neue italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte „radikale“ Veränderungen angekündigt hatte, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, waren bei Investoren die Sorgen vor einem deutlichen Anstieg der Schulden erneut hochgekocht. In dem Umfeld waren die Zinsen für zweijährige italienische Anleihen auf 1,06 Prozent nach oben geschossen. Dennoch war der Euro leicht gestiegen. Grund war eine Meldung, demnach die EZB auf der nächsten Sitzung am 14. Juni möglicherweise über einen Ausstieg aus dem Anleihenkaufprogramm beraten könnte. Während der S&P500 praktisch unverändert aus dem Handel gegangen ist, hat die Twitter-Aktie um 5,1 Prozent zugelegt. Sie steigt zum Handelsbeginn am Donnerstag in den S&P500 auf und ersetzt dort Monsanto. Der Nasdaq Index ist auf eine neues Rekordhoch geklettert.

Der Ölpreis war nach einem Medienbericht zwischenzeitlich unter Druck, demnach US-Präsident Donald Trump Saudi-Arabien und andere OPEC-Mitglieder aufgefordert habe, die Förderung um rund eine Mio. Barrel pro Tag zu erhöhen. Anschließend drehte die Notierung des Rohstoffträgers aber umso stärker nach oben.

Einige Indexänderungen

Die Deutsche Börse nimmt zum 18. Juni folgende Änderungen in ihren Indizes vor: Scout24, Delivery Hero und Puma werden in den MDAX aufsteigen und ersetzen dort Stada, Krones und alstria office. Die Papiere von Siemens Healthineers kommen in den TecDAX. Zudem gibt es im SDAX etliche Anpassungen, unter anderem steigen die Aktien der DWS Group und von HelloFresh in den Index der kleinen Werte auf.

Goldpreis erholt sich

Der DAX notiert vorbörslich bei 12.800 Punkten. Der Goldpreis klettert auf 1.299 Dollar je Unze. Um 14.30 Uhr werden die Daten zur US-Handelsbilanz und zur -Produktivität veröffentlicht. Die Zahlen zu den US-Öllagervorräten folgen um 16.30 Uhr.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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