17.07.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Netflix-Aktie bricht nach Quartalszahlen ein

Mit einem Plus von 0,2 Prozent ist der DAX in die neue Handelswoche gestartet. Nach der Vorlage einiger vorläufiger Quartalszahlen ist die Aktie der Deutschen Bank kräftig gestiegen. So lagen die Erträge und der Gewinn über den Schätzungen der Analysten.

Mit einem Plus von 0,2 Prozent ist der DAX in die neue Handelswoche gestartet. Nach der Vorlage einiger vorläufiger Quartalszahlen ist die Aktie der Deutschen Bank kräftig gestiegen. So lagen die Erträge und der Gewinn über den Schätzungen der Analysten. Hingegen verschärft sich die Krise bei ThyssenKrupp, nachdem Aufsichtsratschef Ulrich Lehner Ende Juli sein Amt aufgeben wird.

Der S&P500 hat leicht nachgegeben. Zwar lagen die Einzelhandelsumsätze für Juni im Rahmen der Erwartungen, allerdings sind die Zahlen für Mai deutlich nach oben korrigiert worden. In dem Umfeld sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen um 3 Basispunkte auf 2,86 Prozent gestiegen. Die Tesla-Aktie ist bei hohen Umsätzen um 2,8 Prozent gesunken, nachdem Vorstandschef Elon Musk einen britischen Höhlentaucher, der bei der Befreiung der thailändischen Fußball-Mannschaft dabei war, per Twitter beschimpft hat.

Netflix-Aktie bricht ein

Nach der Vorlage der Quartalszahlen ist das Netflix-Papier kräftig gesunken. Der Umsatz für das abgelaufene Quartal lag leicht unter den Schätzungen der Analysten, während die Zahl der Neukunden mit 5,15 Mio. deutlich unter den Prognosen der Finanzprofis lag. Für zusätzlichen Verkaufsdruck hat gesorgt, dass die Prognose für das laufende Quartal bei Umsatz und Neukundenzahl hinter den Schätzungen der Analysten zurückblieb.

Warten auf Powells Rede

Der DAX notiert vorbörslich bei 12.560 Punkten. Der Internationale Währungsfonds hat gewarnt, dass sich die Lage der Weltwirtschaft wegen politischer Risiken eintrübt. Der Ölpreis ist gestern eingebrochen. Grund waren die Aussagen des russischen Energieministers Alexander Novak, demnach Russland und andere Ölproduzenten die Förderung um insgesamt mehr als eine Mio. Barrel pro Tag erhöhen könnten, wenn es zu einer Knappheit am Markt komme. In der Nähe des 52-Wochen-Tiefs notiert der Goldpreis mit 1.242,3 Dollar je Unze.

Um 15.15 Uhr werden die Daten zur US-Industrieproduktion veröffentlicht. Der NAHB-Index der US-Hausbaufirmen folgt um 16 Uhr. Gleichzeitig beginnt die Rede von Fed-Chef Jay Powell vor dem Kongress. Investoren werden sie genau verfolgen.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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