18.06.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Preise für Öl und Gold brechen ein

Der Handelskrieg zwischen den USA und China verschärft sich. Nachdem die USA am Freitag angekündigt hat, weitere Güter aus China im Wert von 50 Mrd. Dollar mit Strafzöllen zu belegen, hat China umgehend Gegenmaßnahmen angekündigt.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China verschärft sich. Nachdem die USA am Freitag angekündigt hat, weitere Güter aus China im Wert von 50 Mrd. Dollar mit Strafzöllen zu belegen, hat China umgehend Gegenmaßnahmen angekündigt. Das hat den DAX belastet, weshalb er den Xetra-Handel mit einem Kursverlust von 0,7 Prozent abgeschlossen hat. Hingegen drehte der S&P500 ab 20 Uhr deutlich nach oben. Allerdings waren etliche Tech-Aktien aus Sorge vor dem Handelskrieg etwas unter Druck. In dem Umfeld notiert der Euro in der Nähe des Elf-Monats-Tiefs gegenüber dem Dollar, vor allem weil die Ergebnisse der EZB-Sitzung vom Donnerstag weiter nachwirken.

Öl- und Goldpreis sinken deutlich

Der Preis der US-Ölsorte WTI ist um 2,8 Prozent eingebrochen, er notiert auf dem niedrigsten Niveau seit April. Vor dem Treffen der OPEC mit Ländern, wie Russland, am kommenden Freitag, hat der saudi-arabische Energieminister Khalid al-Falih gesagt, dass eine „graduelle“ Erhöhung der Produktion „unvermeidlich“ sei. Angeblich erwägt Saudi-Arabien eine Erhöhung um 0,5 bis 1,0 Mio. Barrel pro Tag, Russland sogar um 1,5 Mio. Barrel. Allerdings sind der Iran und Venezuela gegen eine Erhöhung.

Obwohl es beim Dollar und den US-Zinsen kaum Bewegung gegeben hat, ist der Goldpreis eingebrochen und liegt auf dem Niveau von Dezember 2017. Am Freitag waren innerhalb weniger Stunden 260.000 Gold-Futures im Wert von rund 34 Mrd. Dollar gehandelt worden.

ThyssenKrupp im Fokus

Vorbörslich gibt der DAX auf 12.960 Punkte nach. Laut einem Pressebericht will ThyssenKrupp-Aufsichtsratschef Ulrich Lehner das Gespräch mit Vertretern des Hedgefonds Elliott suchen. Der US-Hedgefonds kritisiert das geplante Stahl-Joint-Venture zwischen ThyssenKrupp und dem indischen Konzern Tata.
Heute beginnt das Notenbankertreffen der EZB im portugiesischen Sintra, EZB-Chef Mario Draghi hält um 19.30 Uhr die Eröffnungsrede. Bereits um 16 Uhr wird der NAHB-Index der US-Hausbaufirmen veröffentlicht.

 

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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