12.04.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | S&P500 rutscht nach Fed-Protokoll ab

Nach einem volatilen Handel hat der S&P500 den gestrigen Handelstag mit einem Kursrückgang von 0,6 Prozent in der Nähe des Tagestiefs abgeschlossen. Nachdem der Index wegen der Sorge, dass die USA schon bald einen Angriff auf Syrien starten könnte, im Minus gestartet war, hat der S&P500 die Verluste später aufgeholt.

Nach einem volatilen Handel hat der S&P500 den gestrigen Handelstag mit einem Kursrückgang von 0,6 Prozent in der Nähe des Tagestiefs abgeschlossen. Nachdem der Index wegen der Sorge, dass die USA schon bald einen Angriff auf Syrien starten könnte, im Minus gestartet war, hat der S&P500 die Verluste später aufgeholt. Mit der Veröffentlichung des Fed-Protokolls um 20 Uhr deutscher Zeit drehte der Index dann aber wieder nach unten. Zwar räumten die Mitglieder der US-Notenbank ein, dass ein Handelskrieg die Perspektiven für die Wirtschaft eintrübe. Allerdings waren „alle Fed-Mitglieder“ der Überzeugung, dass sich die Aussichten für die Wirtschaft in den vergangenen Monaten verbessert hätten.

Investoren waren daher der Überzeugung, dass die Fed ihren Zinserhöhungskurs unbeirrt fortsetzen werde, was das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen könnte. So begannen die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen nach der Veröffentlichung des Protokolls den Rückwärtsgang einzulegen. Diese Faktoren zogen auch den DAX mit nach unten. Eine der ganz wenigen Gewinner war die Telekom-Aktie, die von den Fusionsverhandlungen zwischen der Tochter T-Mobile US und dem US-Mobilfunkkonzern Sprint profitierte.

Ölpreis steigt auf Mehrjahreshoch

Zunehmende geopolitische Spannungen haben die Ölpreise nach oben getrieben. So ist die US-Sorte WTI auf das höchste Niveau seit Dezember 2014 geklettert. Neben der Syrien-Eskalation sorgte die Meldung, Saudi-Arabien habe eine möglicherweise aus dem Yemen stammende Rakete über der Hauptstadt Riad abgefangen, für Preisauftrieb. In dem Umfeld spielte es kaum eine Rolle, dass die US-Öllagervorräte überraschend gestiegen waren.

Coeuré-Rede im Fokus

Vorbörslich notiert der DAX bei 12.290 Punkten. Nachdem der Goldpreis gestern wegen der Syrien-Eskalation zwischenzeitlich mit knapp 1.365 Dollar je Unze auf das höchste Niveau seit Juli 2016 geklettert war, gab er anschließend wieder etwas nach. Mit 1.351,0 Dollar liegt er in der Nähe des 52-Wochen-Hochs.

Um 11 Uhr werden die Daten zur Industrieproduktion der Euro-Zone bekanntgegeben. EZB-Direktor Benoit Coeuré hält ab 14.15 Uhr eine Rede. Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe werden um 14.30 Uhr veröffentlicht.

 

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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