06.03.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | Stühlerücken im DAX, MDAX und TecDAX

Im August vergangenen Jahres endete die Abwärtsbewegung beim DAX im Bereich der 12.000er-Schwelle. Auch zum Wochenauftakt erwies sich die runde Marke aus Sicht einige Schnäppchenkäufer als gute Einstiegszone.

Im August vergangenen Jahres endete die Abwärtsbewegung beim DAX im Bereich der 12.000er-Schwelle. Auch zum Wochenauftakt erwies sich die runde Marke aus Sicht einige Schnäppchenkäufer als gute Einstiegszone. Ob die Gegenbewegung auch nachhaltig ausfallen wird, muss abgewartet werden. Erholungen in einer Abwärtsbewegung sind vollkommen normal, ändern aber nicht den grundlegend negativen Trend. Dies zeigt sich auch in der Marktbreite: Nicht nur der DAX schaut von unten auf seine langsam fallende 200-Tage-Linie, auch zwei Drittel der Indexmitglieder laufen inzwischen unter ihrem viel beachteten Mittelwert. Zum heutigen Auftakt bleiben zunächst die Käufer am Drücker. Der DAX wird bei rund 12.250 Punkten taxiert. In den USA stiegen die Kurse kontinuierlich bis zu Schlussglocke, gute Konjunkturdaten verdrängten die Diskussion um Strafzölle. So lag der ISM-Index für den Dienstleistungsbereich über den Erwartungen und steht weiter in der Nähe des Rekordhochs. In Japan legte der Nikkei mit 1,8 Prozent ebenfalls kräftig zu. Grüne Vorzeichen dominierten zuletzt an den Ölmärkten, Gold und Silber stehen hingegen nahezu unverändert.

Vonovia mit Dividendenerhöhung

Autowerte bleiben vorerst im Mittelpunkt. Während die Sorgen um einen verschärften Handelskonflikt mit den USA etwas in den Hintergrund rücken, könnten Neuigkeiten vom Genfer Autosalon für Impulse sorgen. Frische Zahlen gab es vorbörslich von Vonovia: Deutschlands größter Wohnungskonzern steigerte das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft um 21 Prozent auf 920,8 Mio. Euro, die Dividende soll von 1,12 auf 1,32 Euro aufgestockt werden. Zudem wird der ehemalige Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, künftig den Aufsichtsrat leiten.

Stühlerücken in den Indizes

Ab dem 19. März ändert sich auch die Zusammensetzung der Indizes. Der Kunststoffkonzern Covestro steigt in den DAX auf und ersetzt dort die Papiere von ProSiebenSat.1, die in den MDAX wechseln. Zudem muss der Möbelkonzern Steinhoff seinen Platz räumen, auch Südzucker wird den MDAX verlassen. Beide werden künftig im SDAX gelistet sein. Rocket Internet und die Immobilienfirma Aroundtown steigen in den MDAX auf. Isra Vision und Aumann ersetzen im TecDAX den IT-Dienstleister GFT sowie Adva.

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Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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