28.09.2018 10:30
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MÄRKTE AM MORGEN | ThyssenKrupp schießt nach oben, Tesla bricht ein

Nachdem der DAX gestern kurz nach Handelsstart bis auf 12.275 Punkte gesunken war, hat er anschließend deutlich nach oben gedreht und den Tag mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 12.435 Punkten abgeschlossen.

Nachdem der DAX gestern kurz nach Handelsstart bis auf 12.275 Punkte gesunken war, hat er anschließend deutlich nach oben gedreht und den Tag mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 12.435 Punkten abgeschlossen. Für Rückenwind beim DAX sorgte der deutliche Rückgang des Euro gegenüber dem Dollar. Die italienische Regierung plant für 2019 ein größeres Haushaltsdefizit als manche Investoren erwartet hatten.

Die ThyssenKrupp-Aktie ist um 9,9 Prozent nach oben geschossen. Interimschef Guido Kerkhoff will den Konzern in zwei selbständige, börsennotierte Unternehmen aufspalten und die Pläne am Sonntag dem Aufsichtsrat vorstellen. Die eine Firma soll sich vor allem auf das Stahlgeschäft fokussieren, die andere auf das Geschäft mit Aufzügen und Zulieferungen für die Autoindustrie. Hingegen ist das Lufthansa-Papier nach einer kritischen Analystenstudie um 3,6 Prozent abgerutscht.

Der S&P500 ist am 0,3 Prozent geklettert. Viele Technologie-Aktien haben deutlich zugelegt, bei Apple und Amazon stand ein plus von jeweils 2,0 Prozent zu Buche. Obwohl die anstehenden Häuserverkäufe viel stärker gesunken sind als erwartet, waren die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen stabil bei 3,05 Prozent.

Tesla-Aktie bricht ein

Die US-Börsenaufsicht SEC hat Klage gegen Tesla-Chef Elon Musk eingereicht. Musk habe Investoren bezüglich der Finanzierung eines möglichen Börsenrückzugs belogen. Musk habe falsche und irreführende Aussagen gemacht. Die SEC strebt zudem die Abberufung von Musk an.

Warten auf US-Daten

Der DAX gibt vorbörslich leicht nach auf 12.410 Punkte. Hingegen legt der Nikkei 225 um 1,4 Prozent zu. Der US-Energieminister hat einer Freigabe der Strategischen Ölreserve eine Absage erteilt. Laut einem Medienbericht soll allerdings Saudi-Arabien bereit sein, die Produktion um rund 500.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, falls das notwendig sein sollte. Der Brent-Preis notiert in der Nähe des Vier-Jahres-Hochs. Der Anstieg des Dollar drückt den Goldpreis auf 1.182 Dollar je Unze.

Um 11 Uhr werden die Inflationsdaten für die Euro-Zone veröffentlicht. Aus den USA kommen um 14.30 Uhr die Zahlen zu den persönlichen Einkommen und Ausgaben. Gleichzeitig wird der bevorzugte Inflationsindikator der Fed, der Personal Consumption Expenditures Preisindex, bekanntgegeben. Um 16 Uhr legt die Universität Michigan die Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen vor.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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