MÄRKTE AM MORGEN | Trump redet Dollar nach unten
Der DAX hat am Donnerstag um 0,6 Prozent nachgegeben und ist knapp unter die Marke von 12.700 Punkten gesunken. Laut Medienberichten gibt es einen Stillstand bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Zudem hat die EU Gegenmaßnahmen für den Fall angekündigt, dass die USA Strafzölle gegen europäische Autos verhängen sollten. Die SAP-Aktie ist nach der Zahlenvorlage um 3,5 Prozent eingebrochen und war damit der größte Verlierer im DAX. Das Papier von Continental gab nach einem kritischen Analystenkommentar um 1,7 Prozent nach.
Mit einem Minus von 0,4 Prozent ist der S&P500 aus dem Handel gegangen. US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank für deren Zinserhöhungen kritisiert. Zudem sagte er, dass der chinesische Renminbi „wie ein Stein“ falle. Daraufhin gab der Dollar nach. Anschließend betonte das Weiße Haus, dass Trump die Unabhängigkeit der Fed respektiere, woraufhin der Dollar etwas gestiegen ist. Trump hat zudem die EU wegen der Rekordstrafe gegen Google scharf kritisiert. Nach der Vorlage des Einkaufsmanagerindex der Notenbank von Philadelphia um 14.30 Uhr sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen deutlich nach unten gedreht. Zwar lag der Index über den Prognosen der Volkswirte. Allerdings ist dessen Erwartungskomponente auf das niedrigste Niveau seit März 2016 eingebrochen. Am Ende des Tages stand bei den Zinsen für zehnjährige US-Anleihen ein Rückgang um drei Basispunkte auf 2,84 Prozent zubuche. Nach der Zahlenvorlage ist die Ebay-Aktie um 10,1 Prozent abgerutscht, jene von Alcoa um 13,3 Prozent.
Microsoft legt Ergebnisse vor
Die Zahlen von Microsoft für das im Juni beendete vierte Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 lagen etwas über den Schätzungen der Analysten. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 30,1 Mrd. Dollar. Das Wachstum wurde einmal mehr gerade vom Cloud-Geschäft angetrieben. Die Aktie legt vorbörslich in Deutschland deutlich zu.
Goldpreis am 52-Wochen-Tief
Heute ist kleiner Verfallstag. Der DAX notiert vorbörslich bei 12.660 Punkten. Der Brent-Preis liegt mit 72,8 Dollar je Barrel in der Nähe des Drei-Monats-Tiefs. Der zwischenzeitliche Rückgang des Dollar hat den Goldpreis kurz gestützt. Mit 1.221,6 Dollar je Unze notiert er allerdings in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs. Heute gibt es keine wichtigen Konjunkturdaten.
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