Mehr Klarheit in Sachen Brexit, adidas schaut auf US-Konkurrenten Nike

Dies war der letzte Abend X-press. X-markets wünscht Ihnen Frohe Weihnachten und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2020. Mit der heutigen Ausgabe endet zwar diese Newsletter-Reihe, doch an den Märkten ist deshalb noch lange nicht Schluss! Ganz im Gegenteil: Der DAX konnte einen positiven Wochenausklang verbuchen und sich dem Allzeithoch bei 13.596 Punkten wieder ein Stück annähern.

Das war heute los. Für Erleichterung hatte am Markt einmal mehr der Umstand gesorgt, dass es nun etwas mehr Klarheit in Sachen Brexit gibt. Das britische Parlament stimmte für das Brexit-Abkommen von Premierminister Boris Johnson. Die Auswirkungen des dreifachen Hexensabbats hielten sich wiederum eher in Grenzen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte unter anderem die Aktie der Deutschen Börse Kurszuwächse verbuchen. Allerdings hielt sich das Plus in Grenzen. Die Aktie des Börsenbetreibers kletterte zeitweise um rund 3 Prozent nach oben. Damit konnte sich das Papier von der Kursschwäche der vergangenen Tage etwas erholen. Im Gegensatz dazu fand sich die HeidelbergCement-Aktie mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von etwa 1 Prozent am DAX-Ende wieder.

Im Fokus standen auch Volkswagen und adidas. Ein australisches Gericht hat im Dieselskandal eine Strafe in Höhe von umgerechnet 77 Mio. Euro gegen VW verhängt. Trotzdem bewegte sich die Aktie des Wolfsburger Automobilkonzerns heute die meiste Zeit des Tages im Bereich ihres Vortagesschlusses. Zeitweise wurde sogar ein Plus von knapp 1 Prozent erzielt. Die adidas-Aktie verzeichnete wiederum in der Spitze Kurszuwächse von etwas mehr als 1 Prozent, nachdem der US-Konkurrent Nike starke Quartalsergebnisse präsentiert hatte.

Das steht in der kommenden Woche an. Es bleiben nur noch wenige Handelstage in diesem Jahr übrig. Trotzdem müssen sich Anleger auch zwischen Weihnachten und Silvester auf einige Konjunkturdaten konzentrieren. Am Montag erreichen uns aus den USA die neuesten Daten zum Auftragseingang bei den Investitionsgütern. Zudem steht die Veröffentlichung der November-Zahlen zu den Neubauverkäufen an. Am Montag, den 30. Dezember, wird es auch hierzulande interessant. Investoren dürften die deutschen November-Einzelhandelsumsätze im Blick haben.

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Quelle

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