| Mit einem Plus von knapp 10 % im bisherigen Jahresverlauf hat die Merck-Aktie den DAX® deutlich in den Schatten gestellt. Nach dem Bruch des seit April 2015 bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 85,30 EUR) stellt das Papier aktuell eine charttechnische Schlüsselzone zur Disposition. Gemeint sind die horizontalen Barrieren in Form der Hochstände vom Dezember und Juli 2015 bei 98,21/98,82 EUR. Welche Handlungsalternativen ergeben sich daraus nun für Anleger? Für einen validen Ausbruch auf der Oberseite ist u. E. ein Anstieg über das Hoch der vergangenen Woche bei 100,35 EUR nötig. Im Erfolgsfall winkt perspektivisch ein erneuter Anlauf in Richtung des bisherigen Allzeithochs bei 111,85 USD. Die „outside week“ der abgelaufenen Woche sollte Investoren allerdings auch hellhörig machen. Schließlich müsste im Falle eines Rutsches unter die Marke von 96,50 EUR (Hoch vom August 2015) von einem Fehlausbruch auf der Oberseite ausgegangen werden. In einem ersten Schritt dürfte dann die Mini-Kurslücke vom Juli (93,14 EUR zu 93,05 EUR) geschlossen werden, ehe das Junihoch bei 91,97 EUR in den Fokus rückt. |