| Eine ganze Reihe von Technologiewerten hat zuletzt neue Mehrjahres- oder gar neue
Allzeithochs erreicht. In diese Kategorie fällt z. B. die Microsoft-Aktie, die erstmals
in ihrer Historie dreistellige Notierungen erreicht hat. Im Rahmen des seit dem Jahr
2009 dominierenden Haussetrends liefert dabei das jüngst nach oben aufgelöste „aufsteigende
Dreieck“ eine wichtige Steilvorlage (siehe Chart). Der Abschluss dieses Konsolidierungsmusters
wird zusätzlich durch diverse trendfolgende Indikatoren untermauert. So ist der MACD
zuletzt dem Beispiel des Aroon gefolgt und hat erneut ein prozyklisches Einstiegssignal
generiert. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Höhe des beschriebenen Dreiecks ein
kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 110 USD. Interessanterweise harmoniert
dieses Anlaufziel bestens mit der Parallelen (akt. bei 110,16 USD) zum o. g. Basisaufwärtstrend.
Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte die Microsoft-Aktie
in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom Februar 2018 bei 96,07 USD zurückfallen.
Solange sich der Technologiesektor robust zeigt, droht auch dem Gesamtmarkt kein ernsthaftes
Ungemach. |