Nasdaq Composite - „evening star“
„evening star“
Die letzten drei Monatshochs hat der Nasdaq Comp. jeweils bei gut 8.100 Punkten ausgeprägt – ein erstes Indiz für ein nachlassendes Aufwärtsmomentum. Die Probleme des Technologiesektors vergrößern sich noch zusätzlich, da die letzten Monatskerzen einen nicht ganz idealtypischen „evening star“ bilden. Dieses Candlestickverkaufsmuster wiegt umso schwerer, als dass es im Bereich der Parallelen (akt. bei 8.129 Punkten) zum Haussetrend seit Sommer 2010 auftritt. Zwei weitere Aspekte werten wir perspektivisch als deutliche Belastungsfaktoren. So ging die Oktober-Korrektur zum einen mit dem höchsten Handelsvolumen seit Sommer 2011 einher. Zum anderen liegt im Verlauf des RSI mittlerweile eine abgeschlossene Toppbildung vor (siehe Chart). Beide Phänomene dokumentieren den weiterhin bestehenden Korrekturbedarf. Eine wichtige Haltezone ergibt sich dabei aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit Anfang 2016 (6.635 Punkte) und dem bisherigen Jahrestief (6.631 Punkte). Fällt auch diese Bastion, müssten Anleger eine Ausdehnung der eingeleiteten Korrektur bis zur Kombination aus der 38-Monats-Linie und o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 6.137/5.984 Punkten) einkalkulieren.
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Die letzten drei Monatshochs hat der Nasdaq Comp. jeweils bei gut 8.100 Punkten ausgeprägt – ein erstes Indiz für ein nachlassendes Aufwärtsmomentum. Die Probleme des Technologiesektors vergrößern sich noch zusätzlich, da die letzten Monatskerzen einen nicht ganz idealtypischen „evening star“ bilden. Dieses Candlestickverkaufsmuster wiegt umso schwerer, als dass es im Bereich der Parallelen (akt. bei 8.129 Punkten) zum Haussetrend seit Sommer 2010 auftritt. Zwei weitere Aspekte werten wir perspektivisch als deutliche Belastungsfaktoren. So ging die Oktober-Korrektur zum einen mit dem höchsten Handelsvolumen seit Sommer 2011 einher. Zum anderen liegt im Verlauf des RSI mittlerweile eine abgeschlossene Toppbildung vor (siehe Chart). Beide Phänomene dokumentieren den weiterhin bestehenden Korrekturbedarf. Eine wichtige Haltezone ergibt sich dabei aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit Anfang 2016 (6.635 Punkte) und dem bisherigen Jahrestief (6.631 Punkte). Fällt auch diese Bastion, müssten Anleger eine Ausdehnung der eingeleiteten Korrektur bis zur Kombination aus der 38-Monats-Linie und o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 6.137/5.984 Punkten) einkalkulieren.
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