Netflix drückt auf die Bremse – Biontech gibt weiter Gas
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Das Abonnentenwachstum beim Online-Videodienst Netflix hat im abgelaufenen Jahr deutlich nachgelassen, der Konzern erwartet sogar eine weitere Abschwächung. Dagegen macht das Mainzer Biotechnologieunternehmen Biontech Fortschritte bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs und wird von der FDA gepusht.
Das Wichtigste zu Netflix und Biontech vorab:
Netflix mit erfolgreichen Filmen und einer Wachstumsabschwächung
Biontech hat zwei aussichtsreiche Corona-Impfstoffe in der Entwicklung
Zum zweiten Mal in Folge hat Netflix die Zahl der Neu-Abonnenten um mehr als 10 Millionen in einem Quartal steigern können. Im ersten Jahresquartal war das Wachstum mit 15,8 Millionen allerdings deutlich stärker als nun im zweiten. Auch die aktuellen Ergebnisse für das zweite Quartal fielen durchwachsen aus: Der Gewinn je Aktie lag mit 1,59 Dollar unterhalb der Analystenerwartungen (FactSet), dagegen konnte der Umsatz mit 6,15 Mrd. Dollar die Erwartungen übertreffen.
Schwerer wog aber die schwache Aussicht auf das zweite Halbjahr. Der Streaming-Dienst erwartet bei den Abonnentenzahlen aufgrund des robusten ersten Halbjahres eine Wachstumsabschwächung für den Rest des Jahres. Zahlreiche Kunden hätten aufgrund der Coronavirus-Pandemie ihre Mitgliedschaft vorgezogen. Im ersten Halbjahr konnte Netflix fast 26 Millionen Neukunden gewinnen, im Vorjahr lag diese Zahl bei 12 Millionen. Außerdem rechnet der Konzern mit einer längeren Pause seiner Produktionen im ersten Halbjahr 2021 aufgrund der Pandemie. Dennoch ist der Konzern gut aufgestellt: Von den im zweiten Quartal 20 meist gesehenen Filmen in den USA stammen 7 aus Netflix-Produktionen. Die Aktie gab nachbörslich rund 8 Prozent nach.
Langfristig hat die Netflix-Aktie in diesem Jahr allerdings deutlich um mehr als 60 Prozent zulegen können. Noch stärker um mehr als 120 Prozent konnte die Aktie des Mainzer Biotechnologieunternehmens Biontech nach oben klettern. Das Unternehmen forscht an einem Impfstoff gegen Covid-19. Zwei Mittel sind dabei vergleichsweise weit vorangeschritten. Die US-Gesundheitsbehörde hat das erkannt und erteilte den Impfstoffkandidaten der Mainzer Firma eine beschleunigte Zulassung. Es handele sich dabei um BNT162b1 und BNT162b2.
Mit dem so genannten „Fast-Track-Status“ will die FDA die Entwicklung von wichtigen neuen Medikamenten und Impfstoffen erleichtern. Auch deren Überprüfung soll dadurch beschleunigt werden. Am Ende geht es darum, dass die Medikamente oder Impfstoffe den Patienten schneller zur Verfügung stehen. BNT162b1 und BNT162b2 sind die laut Biontech in der Entwicklung am weitesten fortgeschrittenen Coronavirus-Impfstoffkandidaten von insgesamt vier aus dem Projekt des Unternehmens. Biontech forscht und entwickelt in diesem Bereich mit dem Pharmariesen Pfizer an seiner Seite. Noch in diesem Monat plant Biontech den Start einer klinischen Wirksamkeitsstudie mit bis zu 30.000 Teilnehmern.
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