Ölpreis - Brent - Wie tief ist tief genug?
Wie tief ist tief genug?
Die Trendlinie, welche die Hochs vom Juni 2016 und Mai 2018 verbindet, hat den Ölpreis zuletzt ausgebremst. Das ist fast noch zu harmlos ausgedrückt, denn seit dem zyklischen Verlaufshoch von Anfang Oktober bei 86,77 USD musste Brent sechs rote Wochenkerzen in Serie hinnehmen. Aktuell droht sogar die 7. Verlustkerze nacheinander. Auch die wichtige Unterstützungszone aus der 90-Wochen-Linie (akt. bei 63,80 USD) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit Januar 2016 (63,61 USD) scheint den Kursverfall nicht bremsen zu können. Wird diese Bastion aufgrund des noch bis Mitte Dezember gegebenen saisonalen Gegenwinds nachhaltig unterschritten, wartet bei rund 55 USD der nächste extrem massive Rückzugsbereich. Auf diesem Niveau bildet die 50%-Korrektur des bereits angeführten Aufwärtsimpulses (56,32 USD) zusammen mit der Glättung der letzten 200 Wochen (akt. bei 55,50 USD) sowie der Nackenzone der eingezeichneten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine lehrbuchmäßige Kumulationszone. Spätestens im Bereich dieser Schlüsselhaltezone sollte der Ölpreis die Kurve bekommen.
Ölpreis - Brent (Weekly)

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Die Trendlinie, welche die Hochs vom Juni 2016 und Mai 2018 verbindet, hat den Ölpreis zuletzt ausgebremst. Das ist fast noch zu harmlos ausgedrückt, denn seit dem zyklischen Verlaufshoch von Anfang Oktober bei 86,77 USD musste Brent sechs rote Wochenkerzen in Serie hinnehmen. Aktuell droht sogar die 7. Verlustkerze nacheinander. Auch die wichtige Unterstützungszone aus der 90-Wochen-Linie (akt. bei 63,80 USD) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit Januar 2016 (63,61 USD) scheint den Kursverfall nicht bremsen zu können. Wird diese Bastion aufgrund des noch bis Mitte Dezember gegebenen saisonalen Gegenwinds nachhaltig unterschritten, wartet bei rund 55 USD der nächste extrem massive Rückzugsbereich. Auf diesem Niveau bildet die 50%-Korrektur des bereits angeführten Aufwärtsimpulses (56,32 USD) zusammen mit der Glättung der letzten 200 Wochen (akt. bei 55,50 USD) sowie der Nackenzone der eingezeichneten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine lehrbuchmäßige Kumulationszone. Spätestens im Bereich dieser Schlüsselhaltezone sollte der Ölpreis die Kurve bekommen.
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