| Fünf Verlustmonate in Folge haben die OMV-Aktie in den Dunstkreis einer massiven Unterstützungszone gedrückt. In den Jahren 2011, 2012, 2014 und 2015 kamen jeweils Abwärtskursschübe im Kursband zwischen 21,29 EUR und 19,54 EUR zum Erliegen. Auf dieser Basis hat der Öltitel ein „reversal“ mit markanter Lunte ausgeprägt. Die Hoffnung, dass sich die beschriebene Haltezone auch dieses Mal als Sprungbrett erweist, wird zusätzlich durch den Bruch des seit Mitte Mai bestehenden Baissetrends (akt. bei 21,69 EUR) befeuert, der darüber hinaus als obere Begrenzung einer Keilformation fungiert. Weitere „pro- Argumente“ liefern die jüngste Aufwärtskurslücke bei 21,19/37 EUR sowie das frische MACD-Kaufsignal. Per Saldo wird damit eine technische Aufwärtsreaktion wahrscheinlicher. Als mögliches Anlaufziel sticht die 200-Tages-Linie (akt. bei 24,46 EUR) hervor, die zusammen mit einer ehemaligen Trendlinie (akt. bei 24,54 EUR) und der 38,2%-Korrektur des Baisseimpulses der letzten Monate (24,67 EUR) auf diesem Niveau ein wichtiges Barrierenbündel bildet. Um die skizzierte Erholungschance nicht zu verspielen, sollte das jüngste Aufwärtsgap in Zukunft nicht mehr geschlossen werden. |